AKTUALISIERT: Viel Rauch auf dem Schulklo - Schulbetrieb in Voerde gestört

Am Mittwoch, 28. Februar, wurden um 9.16 Uhr die Einheiten Friedrichsfeld, Spellen und Voerde alarmiert. Einsatzort war das Gymnasium Voerde, wo in den Toilettenräumen eine massive Rauchentwicklung wahrgenommen worden war, die sich auch auf die dort angrenzenden Räumen ausbreitete. Der Grund: Auf einer der Schultoiletten wurde gekokelt. Die Schule hat Strafanzeige gestellt.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren bereits das gesamte Schulgebäude sowie der angrenzende Kindergarten durch das Personal geräumt worden. Aufgrund der niedrigen Außentemperaturen wurden die Kinder des Kindergartens in der kleinen Mehrzweckhalle und die Kinder und Jugendlichen des Gymnasialbetriebes in der großen Turnhalle untergebracht, sodass sich die Einsatzkräfte sofort mit der Brandbekämpfung innerhalb der verrauchten Toilettenräume beschäftigen konnten. Eine vorsorglich eingeleitete Suche nach etwaigen hilflosen Personen verlief sowohl in den Toilettenräumen selbst als auch in den umliegenden Räumen ergebnislos.

Brandherd binnen weniger Minuten nach Eintreffen bereits gelöscht

Der Brandherd wurde durch den Angriffstrupp in einer der Toilettenkabinen ausgemacht und binnen weniger Minuten nach Eintreffen bereits gelöscht. Der sich bis dahin entwickelte Rauch wurde mittels Hochleistungslüftern aus den betroffenen Bereichen entfernt, sodass der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden konnte.

Reibungsloser und professioneller Umgang mit dem Brandereignis

Aus Sicht der Feuerwehr besonders lobenswert zu erwähnen ist der reibungslose und professionelle Umgang mit dem Brandereignis durch die Verantwortlichen von Gymnasium und Kindergarten. Die Feuerwehr wurde an allen wichtigen Einfahrten durch schuleigene und mit Westen ausgestattete Einweiser auf dem schnellsten Weg über freie Zufahrten und den leeren Schulhof geführt. Alle Kinder und Jugendlichen sind schnell und sicher vom Lehrpersonal in Sicherheit gebracht worden und befanden sich so nicht in Zufahrten und Laufwegen der Feuerwehr. Kein "Gaffer" hat die zügige Abarbeitung des Einsatzes oder die Anfahrt der Rettungskräfte gestört oder behindert.

Autor:

Lokalkompass Dinslaken-Voerde-Hünxe aus Dinslaken

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