Landesliga: Nach 45 Minuten war der Klassenunterschied deutlich

Trafen beide beim Lokalderby für die 08er: Kamil Kokoschka (links) und Ali Vural. FOTO: Peter Mohr
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Landesliga-Tabellenführer SW Wattenscheid 08 reichte eine starke erste Halbzeit, um den „Dreier“ im Lokalderby gegen SW Eppendorf einzufahren. Einen kleinen Rückschlag mussten die Höntroper „Rothosen“ einstecken.

Eppendorfs Trainer Frank Kirchner haderte mit den individuellen Patzern seiner Mannschaft, die es dem Tabellenführer allzu leicht gemacht hätten, die Treffer zu erzielen. Bereits nach drei Minuten stellten die Schwarz-Weißen die Weichen für den Heimsieg, als ausgerechnet der Ex-Eppendorfer Kamil Kokoschka die Dickebank-Elf in Führung schoss.
Aus Eppendorfer Sicht kam richtig Frust auf, als sich beim zweiten 08-Treffer gleich vier Gegenspieler beim Distanzschützen Matthias Kaiser befanden, aber sich niemand bemüßigt fühlte, den zweiten Ex-Eppendorfer energisch am Torschuss zu hindern. Damit war nach rund zwanzig Minuten das Derby vorentschieden.
„Wir haben eine ganz starke erste Halbzeit gespielt“, meinte 08-Trainer Bayram Kollu nach dem 20. Saisonsieg im 22. Spiel. Ali Vural hatte per Strafstoß noch vor dem Pausentee den 3:0-Endstand heraus geschossen.
Nach dem Wechsel lief es bei den Hausherren auch nicht mehr so schwungvoll. Trainer Bayram Kollu nahm dies auf seine Kappe. Einige personelle Wechsel und Änderungen im Spielsystem hatten zum Bruch geführt. „Ich bin noch jung und muss noch lernen. Ich würde es beim nächsten Mal anders machen“, so der SW-Coach.

Rückschlag für "Rothosen"
Einen kleinen Rückschlag musste der SV Höntrop in Marten einstecken. Beim Tabellennachbarn unterlag die Truppe von Thomas Baron nach zuletzt drei siegreichen Spielen unglücklich mit 0:1.
Unglücklich deswegen, weil Rothosen-Abwehrspieler Edil Sadin vor dem spielentscheidenden Treffer auf dem aufgeweichten Martener Untergrund ausgerutscht war. Auch die danach eingewechselten Offensivkräfte Tim Heuser und Christian Baron konnten dann nicht mehr den Schalter umlegen.

Autor:

Peter Mohr aus Wattenscheid

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