SGW: Jetzt wird's eng

In der zweiten Halbzeit wurde die Partie wegen heftiger Regengüsse unterbrochen. Foto: Neumann
  • In der zweiten Halbzeit wurde die Partie wegen heftiger Regengüsse unterbrochen. Foto: Neumann
  • hochgeladen von Peter Mohr

Nach der 0:2-Heimniederlage am Samstag gegen den bisherigen Tabellenvorletzten SC Wiedenbrück wird es für Regionalligist Wattenscheid 09 ganz eng im Tabellenkeller.

Ein einziger Punkt aus den drei Spielen (Bonn, Oberhausen, Wiedenbrück) im Jahr 2019 wanderte auf die Habenseite. Deutlich zu wenig, um sich - wie erhofft - aus dem Keller abzusetzen. Nur noch drei Punkte trennen die Truppe von Farat Toku nun vom ersten Abstiegsplatz.
"Wir hätten eigentlich schon zur Pause führen müssen. Danach war klar, wer das erste Tor erzielt, geht als Sieger vom Platz. Es war ein Spiel auf Augenhöhe und für uns ein wichtiger Sieg", kommentierte Gästetrainer Björn Mehnert die Partie.
Und das erste Tor gelang nach einer guten Stunde Wiedenbrück, und ausgerechnet Kamil Bednarski, der erst in der Winterpause nach einem wenig glücklichen Intermezzo in Wuppertal nach Wiedenbrück zurück gekehrt war, leitete per Kopf die Niederlage der Hausherren ein.
Die Emotionen kochten noch einmal hoch nach einem Handspiel im Wiedenbrücker Strafraum, das Scheidsrichter Wollenweber (Mönchengladbach) allerdings nicht ahndete.
Die 09er machten nach dem Rückstand offen, verstärkten die Offensivbemühungen, fanden aber  auf dem durch heftige Regengüsse knöcheltiefen Rasen kein probates Mittel.
Immer wieder wurde mit Kurzpässen versucht zum Erfolg zu kommen, Distanzschüsse hätten wahrscheinlich eher zum Erfolg führen können.
In der Schlussphase setzten die Gäste dann durch Schikowski noch den spielentscheidenden Konter.
"Unser Problem ist, dass wir keine Tore schießen. Wir haben nicht aufgesteckt, sind hohes Risiko gegangen und haben leider noch einen Treffer bekommen. Einen Vorwurf kann ich der Mannschaft nicht machen. Wir müssen uns schütteln und weitermachen", so Trainer Farat Toku.

Pepic, Obst, Lach, Schneider, Abdat (83. Canbulut), Tietz (69. van Santen), Corboz, Diallo, Buckmaier, Yesilova (64. Taskin), Lobinger

Tore: 0:1 Bednarski (61.), 0:2 Schikowski (87.)

Gelbe Karten: Lobinger (77.) - Zech (67.)

Zuschauer: 502

Besonderes Vorkommnis: Schiedsrichter Wollenweber unterbrach die Partie wegen der heftigen Regenfälle während der zweiten Halbzeit für einige Minuten

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