DRK - WATTENSCHEID Kreisverband
Hotelrestaurant Beckmannshof Gastgeber einer Blutspende an Pfingsten

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Blutspende endlich wieder mit Verpflegung vor Ort!

Ungefähr jeder siebte Mensch, der in ein Krankenhaus kommt, benötigt eine Blutspende. Nun schlagen die Kliniken allerdings Alarm: Menschen spenden weniger Blut, als aktuell benötigt. Nicht jede Ursache ist bekannt. Ein Grund wird jedoch von vielen genannt.

Die Lösung wäre ein Verfahren, mit dem sich menschliches Blut und insbesondere die Sauerstoff transportierenden roten Blutkörperchen künstlich ersetzen ließen. Seit Langem wird in der Medizin daran gearbeitet, immer wieder hat es vielversprechende Ansätze gegeben – doch bisher ist ein Durchbruch ausgeblieben. Und so sind Krankenhäuser weiterhin auf Blutspenden angewiesen,
um die Versorgung der Patienten sicherzustellen. Doch das ist momentan äußerst schwierig. Denn weil viele Klinken noch immer wegen der Pandemie verschobene Operationen nachholen, ist der Bedarf an Blutkonserven in den vergangenen Monaten enorm gestiegen. Gleichzeitig aber ist die Bereitschaft, Blut zu spenden, spürbar gesunken.

Wattenscheids DRK-Präsident Thorsten Junker: „Die Situation ist aktuell mindestens kritisch, wenn nicht sogar bedrohlich.“ Die Gründe für die Zurückhaltung der Spender gibt auch ihm Rätsel auf. Das gute Wetter könnte Einfluss auf die Freizeitgestaltung der Menschen haben, mutmaßt der
Rotkreuzler, der ähnliche Trends schon öfter im Frühsommer beobachtet hat. Diese hätten in der Vergangenheit aber immer nur für einen Einbruch von wenigen Tagen, nicht aber von mehreren Wochen gesorgt. „Wir hatten nun nicht nur einen Winter, sondern zwei Jahre voller Restriktionen, in denen wir nichts tun konnten. Die Leute wollen alles nachholen.“ Und so hofft das Deutsche Rote
Kreuz, dass nach einer Phase des Austobens auch wieder eine Rückkehr zu alten Gewohnheiten kommt – und damit zur Bereitschaft, Blut zu spenden.

„Es ist und bleibt die einfachste Art, Gutes zu tun“, erklärt Thorsten Junker. Vier bis sechs Liter Blut fließen im Durchschnitt durch den menschlichen Körper. Wenn dem Körper bei der Blutspende ein halber Liter entzogen wird, ist das kein Problem – der menschliche Organismus ist in der Lage, diese Menge in wenigen Tagen wieder herzustellen. Die Blutspende bleibt für viele Menschen einfach
überlebenswichtig und „deshalb sind wir froh, am Pfingstmontag wieder im Hotelrestaurant Beckmannshof mit der Blutspende zu Gast sein zu dürfen!“

Um gerade in den aktuellen Corona-Zeiten lange Warteschlangen vor der Blutspende zu verhindern, wird auch dieser Blutspendetermin wieder mit Terminreservierung angeboten. Über folgenden Link https://www.blutspende.de/ jetzt können persönliche Wunsch-Spendezeiten reserviert werden.

Dies eht auch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 -11 949 11.

Die vom DRK umgesetzten Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen für Blutspende - termine gewährleisten weiterhin einen sehr hohen Schutz: Die 3G-Regelung auf allen vom DRK-Blutspendedienst West angebotenen Blutspendeterminen entfällt. Die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes ( mindestens OP-Maske ) besteht jedoch weiterhin. Terminreservierungen bleiben Bestandteil des Corona-Schutzkonzeptes. Sie reduzieren  arteschlangen und sichern Abstände.

Thorsten Junker: „Mit einer freiwilligen Blutspende wird man dann schnell Teil dieser einzigartigen Lebensrettungskette. Wir danken deshalb besonders dem Ehepaar Mucha für ihr mittlerweile langjähriges Engagement im Zeichen der Blutspende und freuen uns, wieder in ihrem Hotelrestaurant Beckmannshof zu Gast sein zu dürfen. Noch dazu gibt es an Pfingsten 2022 endlich auch wieder die
Verpflegung aus der Küche von Chefkoch Mucha direkt vor Ort, bei gutem Wetter vielleicht auch auf der schönen Terrasse des Hotelrestaurants“ Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Blutspendetermin bitte unbedingt den Personalausweis mitbringen.
Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen.

Autor:

Karl - Heinz Lehnertz aus Wattenscheid

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