Was ist los mit der Tradition
Kaum noch Zeltfeste

Die Vereine egal ob Schützenverein oder Karnevalsvereine sind eigentlich aus ihrer Stadt oder den Stadtteilen nicht weg zu denken. Alles wird TEURER und für kleine Vereine um so schwieriger ein Fest auf die Beine zu stellen. Egal ob 2, 3 oder 4 Tages Feste gibt es kaum noch, so wie früher. Vor der Corona-Pandemie war es für Vereine schon nicht einfach. Aber jetzt danach ist es unvorstellbar so ein Fest durch zuführen. Aber das Problem muß ganz unten angepackt werden. Warum hat kaum ein Verein ein eigenes Vereinsheim? Ein Vereinsheim dient auch der Gesellschaft und dem Miteinander aber dieses ist schon nicht mehr gegeben. Die Vermieter, Eigentümer oder selbst die Stadtverwaltungen haben keinen Platz oder interesse, Traditions und Brauchtumsvereine zu beherbergen. Also gibt es für die Vereine keinen Rückzugsort um ihren Brauchtum auszuleben. Daran ist natürlich auch die Mitgliedergewinnung gebunden. Denn kann ein Schützenverein seinen Schießsport nicht ausüben, ist er quasi am Ende. Ohne Mitglieder kein Verein, dass spricht für sich selbst. Ein Verein ohne Vereinsheim oder Vereinskneipe ist auch fast vor dem AUS. Denn die Einnahmen der Mitgliedsbeiträge braucht der Verein um zu überleben. Auch für Festlichkeiten ist kaum Spielraum für Vereine. Entweder gehen sie in eine Gaststätte, aber wenn kein anderer eine Belegung hat, wie zum Beispiel; Kegeln oder Dartvereine. Vielmals scheitert es aber an den HOHEN Vorstellungen und Erwartungen der Wirte. Also muss man etwas anderes suchen. Einen Saal gibt es in manchen Stadtteilen nicht oder viel zu KLEIN. Also Ausweichen auf Sportplätze. Da gehts aber nur wenn keine Heimspiele an dem Wochenende sind. Manche Vereine weichen schon auf Gartenanlagen aus und feiern da ihr Schützenfest. Wenigstens feiert man möchten die in den Vereinen sagen. Aber auch die Vereine die ein Zeltfest feiern können jammern, weil die Schausteller nicht kommen oder zusagen und dann nicht kommen oder sogar wärend des Festes einfach abbauen. Warum werden den Vereinen auch immer egal von welcher Seite, Steine in den Weg gelegt? Wo ist die gute alte Zeit, in dem Vereine und Schausteller mit der Stadt, Hand in Hand gearbeitet haben? Wo sind auch die Sponsoren, die früher für die Vereine da waren? Und so ist es nicht nur in Bochum, sondern auch in vielen anderen NRW-Städten. Die Vereine müssen enger zusammen arbeiten. Egal ob Schützenvereine, Karnevalsvereine, Musikvereine und die Schausteller. Alles müssen an einem Strang ziehen um sich wieder GEHÖR zu verschaffen. Denn unsere Kultur wird sonst immer weiter den Bach runter gehen. Ideen und Vorschläge hat der Vorstand des BSV St.Hubertus Bochum genug, nur sind nicht alle alleine zu stemmen.
Seit 2019 gibt es wieder den BSV St.Hubertus Bochum i.W. 1961 e.V., der Verein wurde reaktiviert. Sie sind eine Gruppierung der 1.Kompanie der Bochumer Maiabendgesellschaft. Seitdem sucht der Verein ein Vereinsheim. Jede Menge bemühungen vom Vorstand sind leider gescheitert. Dabei kann sich der Verein über Einladungen zu anderen Vereinen nicht beschweren. Ob innerhalb von Bochum geht es nach Gelsenkrichen, Essen, Lüdinghausen, Düsseldorf, um nur eine Städte zu nennen. Doch in Wattenscheid finden sie keine geeigneten Räumlichkeiten, wo sie Tagen und sich Treffen können sowie nach Umbau einen Luftgewehrstand errichten können. Viele Gespräche sind geführt worden, doch alle ohne Erfolg. Also wer Infos hat der kann sich gerne per mail unter bsv-st-hubertus-bochum@gmx.de melden.
Schaut auch einfach mal unter;
bsv-st-hubertus-bochum.hpage.de

Autor:

Thorsten Nolte aus Wattenscheid

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