25-jähriger "falscher Polizist" in Untersuchungshaft (Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und Polizei)
So hängt das Geschehen zusammen: Rabiater Fahrer hatte zuvor bei einer Seniorin Geld abgezockt

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Wie heute morgen berichtet, verletzte ein 25-jähriger Mann aus Krefeld am Dienstag gegen 14.00 Uhr eine Polizistin bei einer Fahrzeugkontrolle. (Link zur Pressemitteilung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65858/4840133).

In einer ergänzenden Pressemitteilung erklärt die Kreispolizei aktuell: Ein Unbekannter hatte eine Seniorin angerufen und sich als "Polizist" ausgegeben. Dieser behauptete am Telefon, dass man in der Nachbarschaft eine Einbrecherbande festgenommen habe. Einige Täter seien jedoch noch auf der Flucht.
Bei einem der vermeintlich festgenommen Täter habe man einen Zettel mit der Anschrift der Dame gefunden. Der Anrufer forderte die Frau auf, ihr Erspartes vor die Haustür zu legen. Dieses würde dann durch die Polizei abgeholt werden und sicher verwahrt werden. Daraufhin deponierte die Dame einen Briefumschlag mit einem hohen fünfstelligen Euro-Betrag vor der Haustür.

Der 25-jährige Krefelder fuhr mit einem Pkw, dem später kontrollierten Kia, vor und nahm den Umschlag mit dem Bargeld an sich. Anschließend stieg der Mann wieder in sein Auto. Die Polizistin trat in diesem Moment an den Kia heran, öffnete die Fahrzeugtür und forderte den Fahrer auf, auszusteigen. Daraufhin fuhr der 25-Jährige unvermittelt rückwärts. Die noch geöffnete Tür erfasste die Beamtin, die stürzte und durch die geöffnete Tür mehrere Meter mitgeschliffen wurde, bevor der Fahrer das Auto anhielt. Er konnte vor Ort durch die Beamten vorläufig festgenommen werden.

Der Mann wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft (u.a. wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs als Mitglied einer Bande) einem Richter vorgeführt, der Untersuchungshaft gegen den Krefelder anordnete.
Ein Rettungswagen hatte die verletzte Kriminaloberkommissarin noch am gleichen Tag zur ambulanten Behandlung in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Sie ist bis heute nicht dienstfähig.

Erneut weist die Polizei darauf hin: Wir werden NIEMALS zu Ihnen einen Streifenwagen schicken, um Ihre Wertgegenstände in Verwahrung zu nehmen! Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten, legen Sie auf und alarmieren Sie die Polizei über den kostenlosen Notruf 110!

  • Händigen Sie niemals Bargeld und Schmuck an Fremde aus.
  • Geben Sie diese Hinweise bitte auch an Freunde und Verwandte weiter.

Weitere Tipps und Verhaltenshinweise finden Sie im Internet unter:

https://lka.polizei.nrw/medien/falsche-polizeibeamte-0.

Für weitere Fragen, Anregungen und Tipps stehen die Mitarbeiter des Kommissariats Kriminalprävention/Opferschutz in Wesel (Schillstraße 46, 46483 Wesel, Tel.: 0281 / 107 - 4420) kostenlos zur Verfügung.

Autor:

Lokalkompass Kreis Wesel aus Wesel

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