Lesefreunde erhielten Buchpaket

Wolfgang Berg, Martina Peipe-Termath, Annemarie Döring, Claudia Bongers
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Als die „Stiftung Lesen“ des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels Anfang des Jahres zum Mitmachen bei der Aktion „Lesefreunde“ aufrief, waren Martina Peipe-Termath (53), Annemarie Döring und Claudia Bongers (40) sofort dabei.

Es galt für jede von ihnen, wie auch für über 33 000 andere Teilnehmer bundesweit, aus 25 vorgeschlagenen Buchtiteln unterschiedlicher Verlage und Genres drei Titel auszuwählen. Einer dieser drei wurde dann vom Börsenverein 30-fach als Paket zu dem jeweiligen Lesefreund auf den Weg gebracht. So wurde auch die Stadtbücherei Wesel gefragt, ob sie Packstation dieser Aktion sein wolle.

Wolfgang Berg, Leiter der Stadtbücherei, „hat sich liebend gerne dazu bereit erklärt.“ Annemarie Döring will ihre Bücher bei Gruppenreisen, die sie zumeist für ältere Menschen organisiert, sie engagiert sich im Arbeitskreis der Frauen des KAB, verteilen. Sie weiß: „Es gibt sehr viele ältere Menschen, die nicht lesen, andere wiederum lesen sehr viel.“ So will sie den Viellesern mal was anderes anbieten oder Nichtleser zum Lesen animieren. Sie wählte „Kleiner Mann, was nun“ von Fallada.

Umberto Ecos „Im Namen der Rose“ wurde von Martina Peipe-Termath ausgewählt. Sie engagiert sich bei der Frauengruppe in Wesel, auch im Literaturkreis. Sie will ihr Buch verschenken an „Personen, die gerne lesen oder an die, die noch keinen Bezug dazu haben. Es ist interessant, welche Rückmeldungen kommen.“ Sie will sofort im Literaturkreis „Die Dienstagsfrauen“ mit dem Verschenken beginnen. Claudia Bongers will ihren Krimi „Schneewittchen muss sterben“ von Nele Neuhaus vornehmlich in dem Café, in dem sie arbeitet, verschenken. Sie will damit nach ihrem Urlaub Mitte/Ende Mai starten. Auch sie wartet mit Spannung auf Rückmeldungen der Buch-Schenk-Aktion.

Die drei Bücherwürmer hätten sich gewünscht, dass alle drei ihrer ausgewählten Buchtitel im Paket gewesen wären, doch Abhilfe kam durch die spontane Idee Herrn Bergs, die Pakete zu mischen. Jetzt hat jede von ihnen drei unterschiedliche Titel zum Verschenken. Und sollte die Aktion „Lesefreunde“ wiederholt werden, wollen alle drei auf jeden Fall wieder dabei sein.

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