NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege stellt 3000 Euro-Zuschuss für eine Vitrine
Deichdorfmuseum Bislich bekommt Förderzusage

Von links: Jürgen Drexler (Regionalbotschafter der NRW-Stiftung), der Bislicher Freizeit-Fischer Gerd Steinling, Dr. Barbara Rinn-Kupka, Gerd Hakvoort (1.
Vorsitzender Heimat- u. Bürgerverein Bislich).
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  • Von links: Jürgen Drexler (Regionalbotschafter der NRW-Stiftung), der Bislicher Freizeit-Fischer Gerd Steinling, Dr. Barbara Rinn-Kupka, Gerd Hakvoort (1.
    Vorsitzender Heimat- u. Bürgerverein Bislich).
  • Foto: Zur Verfügung gestellt vom Dorfdeichdorfmuseum Bislich.
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Der Heimat- und Bürgerverein Bislich ist Träger des Deichdorfmuseums Bislich und unterstützt es tatkräftig. Das Museum versteht sich hierbei nicht nur als Bewahrer der Dorf- und Regionalgeschichte „rund ums Dorf“, sondern auch als außerschulischer Lernort.

Dieses Lernen an der Natur liegt ebenso dem Bislicher Freizeit-Fischer Gerd Steinling am Herzen, der schon öfter auch Kindergruppen die Natur unter und oberhalb der Wasserflächen des Rheins und der Altarme des Rheins näher brachte.

Spektakulärer Fang

Im April des Jahres 2012 machte er im Altrhein auf Höhe Rose einen spektakulären Fang: einen gut 2,20 langen und rund 70 kg schweren Wels, der leider bereits verletzt war.

Nun kann der zur Gattung Europäischer Wels gehörende Fisch ein Leben lang wachsen, dennoch erreichen die in unseren Breiten vorkommenden Exemplare üblicherweise "nur" einen bis eineinhalb Meter Länge und ein Gewicht von bis zu 50 Kilo.

Der Wels bevorzugt große Flüsse und Seen mit schlammigem Grund und kann als eher nachtaktives Tier in seiner vollen Größe selten von Kindern gesehen werden.

Bedeutendes, neues Exponat

Es ist der Umsicht des Gerd Steinling, dem Engagement des Vorstandes des Heimat- und Bürgervereins Bislich und dem ehemaligen Leiter des Deichdorfmuseums Bislich, Peter von Bein, zu verdanken, dass dieses beeindruckende Tier nun als neues, ungewöhnliches und durchaus spektakuläres Exponat die Unterwasser-Tierwelt im Rhein und seinen Seitenarmen hier bei uns im Museum vertreten kann.

Sehr gerne hätte Herr Steinling die Übergabe „seines“ Fisches mit Bislicher Kindern im Museum gefeiert, dies ist jedoch in der derzeitigen Situation leider nicht möglich.", bedauert die jetzige Museumsleiterin des Deichdorfmuseums Bislich, Dr. Barbara Rinn-Kupka.

Präsentation und Förderung

Ein so bedeutendes neues Exponat bedarf aber auch der entsprechenden Präsentation und des Schutzes vor Staub und leider auch Berührung.

Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege e.V. fördert Natur- und Kulturprojekte, die „für die Schönheit, Vielfalt und Geschichte des Landes und das Heimatgefühl und Landesbewusstsein seiner Bürger Bedeutung haben [...] und für die Bürger erfahrbar gemacht werden.“

"Unser Projekt, mit Hilfe dieses Welses die Tierwelt unter Wasser in der Region den kleinen und großen Besucherinnen und Besuchern des Deichdorfmuseums erfahrbar zu machen, wurde als förderwürdig anerkannt.", freut sich Museumsleiterin Dr. Barbara Rinn-Kupka.

Vitrine für einen Wels

Für die Ausführung einer eigens für diesen Wels erstellten Vitrine stellt die NRW-Stiftung dem Heimat- und Bürgerverein Bislich daher einen Zuschuss zu den Ausführungskosten zur Verfügung. Die Zuschusshöhe beträgt 3.000 Euro.

Hiermit ist es dem Trägerverein möglich, einen mehr als wesentlichen Teil der Ausführungskosten abzudecken. Die Restfinanzierung setzt sich vor allem aus Spenden der Besucher des Deichdorfmuseums Bislich zusammen. "Auch hierfür sind wir als Museum äußerst dankbar!", so Dr. Rinn-Kupka.
Den Vitrinenbau übernimmt eine Firma aus Xanten.

Rück- und Ausblick

"Die NRW-Stiftung war es auch, die durch Ihre Förderung ermöglichte, dass das Rhein-Deich-Museum auf dem Gelände des damaligen Heimatmuseums Bislich im Jahr 2000 in der bis heute bestehenden und immer noch aktuellen Form eröffnet werden konnte.
Hier wird im Bereich Fauna des Rheins auch die Vitrine mit dem neuen Exponat zu stehen kommen. Ein neues Highlight für diesen Museumsbereich.", freut sich Dr. Barbara Rinn-Kupka.

Von links: Jürgen Drexler (Regionalbotschafter der NRW-Stiftung), der Bislicher Freizeit-Fischer Gerd Steinling, Dr. Barbara Rinn-Kupka, Gerd Hakvoort (1.
Vorsitzender Heimat- u. Bürgerverein Bislich).
Ein spektakulärer Fang gelang dem Bislicher Freizeit-Fischer Gerd Steinling im April 2012: ein gut 2,20 langer und rund 70 kg schwerer Wels.
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Lokalkompass Wesel aus Wesel

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