Neustart 2020
Verregneter Klimastreik

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Zum Jahresauftakt versammelten sich bei Nieselregen knapp 100 Teilnehmer vor dem Rathaus. Es folgte eine Demonstration über die Bahnhofstraße und Breite Straße zurück zum Rathausplatz. Auf der Kundgebung der Friday for Future-Bewegung waren die außer Kontrolle geratenen riesigen Buschbrände in Australien ein zentrales Thema. Scharf kritisiert wurde die Beteiligung der Firma Siemens am Kohleabbau dort. Obwohl Siemens klimaneutral produzieren will, ermöglicht sie durch den Signalanlagenbau den Kohlabbau in der größten Kohlemine Down Under und forciert so die Klimakrise.
Der Appell, die eigenen Verhaltensweisen angesichts der Klimakrise zu überprüfen, stand an erster der Wünsche und Vorhaben für das neue Iahr. In Witten findet man es zwar positiv, dass der Rat einen Beschluss mit Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise gefasst hat, kritisiert aber das der Begriff Klimanotstand vermieden wurde. In jedem Fall möchte man ein neues Gewerbegebiet in Stockum verhindern und die auch landschaftlich genutzte Grünfläche erhalten. Man wünscht sich einen besseren ÖPNV in Witten und kritisiert die schlechtere Anbindung der Uni durch die Fahrplanänderung zum Jahresende. Es wurde unter Beifall dazu aufgerufen, bei der Kommunalwahl keine Parteien zu wählen, die nur von der Klimakrise reden, aber keine konsequenten Maßnahmen ergreifen. Der Kohleausstieg für 2030 und die Verhinderung des weiteren Braunkohleabbaus gerade in unserem NRW ist dabei eine Messlatte für die Demonstranten.
Das nächste Treffen von Fridays for Future findet am Valentinstag 14.2. ab 12.00 Uhr vor dem Rathaus statt.

Autor:

Joachim Drell aus Witten

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