Handyparken in Witten

 


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Eike Zengerle, Referat für Kommunikation der Stadt Witten; Philipp Zimmermann, Pressesprecher Smartparking und Jennifer Knipps von der städtischen EDV-Abteilung (v. l.) bezahlen ihre Parkgebühren bereits mit dem Smartphone.



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    Eike Zengerle, Referat für Kommunikation der Stadt Witten; Philipp Zimmermann, Pressesprecher Smartparking und Jennifer Knipps von der städtischen EDV-Abteilung (v. l.) bezahlen ihre Parkgebühren bereits mit dem Smartphone.
  • hochgeladen von Walter Demtröder

Wer kennt das nicht? Man steht vor dem Parkautomaten und stellt fest, dass man kein Kleingeld dabei hat. Die Alternative heißt Handyparken. Ab sofort kann in Witten auch digital mit dem Smartphone bezahlt werden.
Möglich gemacht hat das Smartparking e.V., eine Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung, die unter anderem mit dem Ziel gegründet wurde, das Bereitstellen von Park-Apps für Kommunen zu erleichtern. Aktuell stehen sechs Apps zur Verfügung, die auf die Namen „ParkNow“, „EasyPark“, „Park and Joy“, „moBILET“, „Yellowbrick/flowbird“ und „travipay“ hören.
Alle funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip. Beim Bezahlvorgang werden Kennzeichen und Parkdauer eingegeben, und schon ist das digitale Ticket gezogen. Mitarbeiter des Ordnungsamts gleichen bei einer Kontrolle das Kennzeichen mit einem zentralen Online-System ab und sehen so, ob eine Parkgebühr entrichtet wurde.
Einen Haken hat die Sache allerdings: Zusätzlich zur Parkgebühr fallen weitere Kosten an. Zwar ist das Herunterladen der Apps kostenlos, aber es wird eine Transaktionsgebühr erhoben, die zwischen 10 und 30 Cent pro digitalem Ticket liegt. Für Vielparker gibt es auch eine Alternative, bei der eine monatliche Gebühr zwischen einem Euro und 4,99 Euro anfällt.
„Man ist mit dem Handyparken flexibler“, sagt Jennifer Knipps von der städtischen EDV-Abteilung. Denn abgerechnet wird nur die Zeit, die das Auto tatsächlich auf dem kostenpflichtigen Parkplatz gestanden hat. Mit den Apps kann die Parkzeit jederzeit gestoppt werden – oder verlängert, falls es beim Arzt oder beim Einkaufen mal etwas länger dauern sollte.
Seit vier Jahren arbeitet Smartparking e.V. mit den Kommunen zusammen, um das digitale Parken zu etablieren. „Das Produkt Handyparken ist gekommen, um zu bleiben“, ist Smartparking-Pressesprecher Philipp Zimmermann überzeugt. Und ergänzt: „Die Zahl der Städte, in denen man digital bezahlen kann, ist bereits von zehn auf hundert gewachsen.“

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