Pfleger für drei Stunden

Elf Schüler, im Bild mit den Anleiterinnen Elke Kuhnen (links) und Beate Plückelmann, nahmen am „Boys Day“ im Evangelischen Krankenhaus teil.
  • Elf Schüler, im Bild mit den Anleiterinnen Elke Kuhnen (links) und Beate Plückelmann, nahmen am „Boys Day“ im Evangelischen Krankenhaus teil.
  • hochgeladen von Walter Demtröder

Beim „Boys Day“, der seit mehreren Jahren bundesweit stattfindet, können Jungen soziale und pflegerische Berufe kennenlernen. Das Evangelische Krankenhaus an der Pferdebachstraße beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder am „Boys Day“ und bot elf Jugendlichen die Möglichkeit, in den Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers hineinzuschnuppern.
Nach einem gemeinsamem Frühstück und einer Power-Point-Präsentation, bei der Theorie und Praxis der Ausbildung vorgestellt wurden, ging es für die Fünft- bis Neuntklässler auf die Stationen Innere Medizin, Chirurgie, Orthopädie, Geriatrie und Urologie. Jedem Schüler wurde dabei eine Pflegekraft zugeteilt.
Zu den Aufgaben zählten unter anderen die Essensausgabe, Patiententransporte sowie Blutdruck- und Blutzuckermessen. Drei Stunden lang konnten die Schüler, von denen neun aus Witten kamen, einer aus Bochum und einer aus Essen, intensiv in den Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers hineinschnuppern.
Nick Scheibler (11) fand es, wie er sagte, „gut und spannend, wie diese Arbeit ist.“ Vorstellen, später einmal in diesem Beruf zu arbeiten, kann er sich allerdings nicht. „Ich hatte mir gedacht, dass es leichter ist. Aber es ist sehr anstrengend, immer Betten hin- und herzuschieben. Für mich ist das eher nichts.“
Auch Fabian Stich wird sich später für einen anderen Beruf entscheiden. Obwohl der Zehnjährige den Schnuppertag im Krankenhaus interessant fand, ist der Job gleich aus zwei Gründen nichts für ihn: „Ich habe Angst vor Spritzen und mag auch kein Blut sehen.“

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