Weniger Tote und Verletzte in Lünen

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Weniger Verletzte und Tote auf den Straßen verzeichnet die Polizei Dortmund. (Foto: Magalski)
Raser ausbremsen, Drängler stoppen - die starken Kontrollen der Polizei scheinen Wirkung zu zeigen. Die Unfallbilanz der Polizei Dortmund für das erste Halbjahr verzeichnet weniger Verletzte. Die schlechte Nachricht: Fußgänger sind im Straßenverkehr besonders gefährdet.

Die Zahlen im aktuellen Bericht können sich sehen lassen: Um achtzehn Prozent sank die Zahl der Verletzten auf den Straßen im gesamten Bereich der Polizei Dortmund in der ersten Jahreshälfte. Deutlich wird das vor allem bei den Radfahrern in Lünen: Die Zahl der Unfälle mit Radlern ging um satte 23,3 Prozent zurück, die Polizei will ihr Projekt "Radfahren in Dortmund - aber sicher!" fortsetzen. Erfreulich außerdem: Im Stadtgebiet Lünen kam in diesem Jahr bisher noch kein Mensch im Straßenverkehr ums Leben, im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres zeigt die Polizeistatistik hier noch ein Opfer. Anders ist die Situation auf den Autobahnen der Behörde Dortmund. Hier blieb es bei der Zahl von sechs Verkehrstoten - eine Besserung ist somit noch nicht eingetreten. Negativ ist auch der Trend bei Unfällen unter Beteiligung von Fußgängern. Lünens schließt sich der landesweiten Entwicklung an, die Zahl der verunglückten Fußgänger verdoppelte sich nahezu innerhalb eines Jahres. "Die Polizeibehörde Dortmund wird weiter der nordrhein-westfälischen Landeslinie folgen und über Gefahren verstärkt aufklären sowie konsequent gegen schnelle und rücksichtslose Autofahrer vorgehen", heißt es in einer Pressemitteilung.

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