Brand auf Balkon in Neheim hätte schlimmer enden können

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Neheim. Das hätte auch schlimmer ausgehen können: Am Nachmittag des 19. April wurden die Hauptwachen Neheim und Arnsberg sowie der Löschzug Neheim mit dem Alarm-Stichwort "Feuer auf Balkon" in den Neheimer Fresekenweg gerufen. Wie sich dort herausstellte, hatte eine Druckgasflasche auf dem Balkon einer Wohnung im 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses aus bislang ungeklärter Ursache Feuer gefangen.

Die anwesende Wohnungsinhaberin reagierte geistesgegenwärtig, in dem sie sofort die Balkontür schloss und schützte dadurch ihre Wohnung. Das Glas der Balkontür konnte der großen Wärme des durch die Gasflamme entstandenen Brandes jedoch nach einiger Zeit nicht mehr standhalten und barst. Daraufhin wurde auch das Wohnungsinnere durch die Rauchentwicklung in Mitleidenschaft gezogen.

Die eintreffenden Einsatzkräfte gingen sofort mit mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz in die Brandwohnung vor und löschten die Flammen auf dem Balkon, bevor diese sich in die Wohnung ausbreiten konnten. Die mittlerweile leere Gasflasche wurde auf eine nahegelegene Wiese verbracht und dort gekühlt. Die betroffene Wohnungsinhaberin und zwei weitere Nachbarn wurden vom Rettungsdienst vor Ort betreut, hatten sich aber glücklicherweise keine Verletzungen zugezogen. Die Wohnung wurde durch eine Querlüftung vom Brandrauch befreit, ist jedoch bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar. Die Bewohnerin kommt in der Zwischenzeit bei Verwandten unter. Die übrigen Wohnungen wurden von der Feuerwehr nach einer gründlichen Kontrolle wieder freigegeben.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 12 Fahrzeugen und mehr als 40 Rettungskräften über eine Stunde im Einsatz.

Autor:

Peter Krämer aus Arnsberg

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