Bochum hat seine Hausaufgaben in Sachen Luftreinhaltung gemacht
Kein Dieselfahrverbot in Bochum

In Bochum wird es keine Diesel-Fahrverbote geben. Die 30er-Zone auf der Herner Straße bleibt weiterhin bestehen.
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  • In Bochum wird es keine Diesel-Fahrverbote geben. Die 30er-Zone auf der Herner Straße bleibt weiterhin bestehen.
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Die drohenden Diesel-Fahrverbote sind vom Tisch. Die Stadt Bochum, das Land NRW und die deutsche Umwelthilfe (DUH) haben einem Vergleich beim Oberverwaltungsgericht zugestimmt.

"Das ist ein gutes Ergebnis für alle Bochumer", so Oberbürgermeister Thomas Eiskirch über das Ergebnis der Verhandlungen zu den Luftreinhalteplänen vor dem Oberverwaltungsgericht Münster.

Grenzwert für Stickstoff deutlich unterschritten

An der Messtation auf der Herner Straße, zwischen den Autobahnen A43 und A40, liegt der Jahresmittelwert 2019 für Stickstoff bei 38 µg/mg³ und damit deutlich unter dem vorgeschriebenen Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. 2017 betrug dieser noch 51 µg/m³.
Zusätzlich sollen auf der Dorstener und auf der Herner Straße zwei neue Messstellen aufgestellt werden.

30er-Zone auf der Herner Straße bleibt bestehen

Das positive Ergebnis ist vor allem auf die im Jahr 2018 eingerichtete 30er-Zone auf der Herner Straße und auf die dortigen Durchfahrtsverbote für LKW zurückzuführen. Die Laster werden auf den Autobahnen A40 und A43 nun so geleitet, dass sie die Herner Straße nicht mehr als "Abkürzung" nutzen. Dadurch verringerte sich der Durchgangsverkehr stark und sank um 21%. Deshalb werden die 30er-Zone und das Durchfahrtsverbot für LKW auch weiterhin bestehen bleiben.

Maßnahmenkatalog der Stadt

Der Stadt Bochum war und ist es wichtig, die gesundheitlichen Gefahren von den Bürgern abzuwenden und die von der EU festgelegten Grenzwerte dauerhaft einzuhalten. Hierzu hat die Stadt einen Maßnahmenkatalog aufgestellt, den sie weiterhin umsetzen wird. Die Maßnahmen beziehen sich nicht nur auf den Straßenabschnitt der Herner Straße, sondern sollen die Luftqualität im gesamten Stadtgebiet verbessern.  Der Katalog beinhaltet unter anderem den Ausbau des öffentlichen Personalverkehrs, den Ausbau von Radwegen und den Erwerb von E-Fahrzeugen für die städtische Flotte.

Das Fazit des positiven Vergleichs fasst Oberbürgermeister Thomas Eiskirch mit den Worten " bessere Luft in Bochum, keine Fahrverbote in Bochum und mehr aktiven Klimaschutz in Bochum" zusammen.

Text: Nils Schulten

In Bochum wird es keine Diesel-Fahrverbote geben. Die 30er-Zone auf der Herner Straße bleibt weiterhin bestehen.
Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Umweltdezernent Dr. Markus Bradkte verkünden das Ergebnis des Vergleich vor dem Oberverwaltungsgericht Münster
Autor:

Sabine Beisken-Hengge aus Bochum

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