Belegschaft der Diakonie Ruhr spendet ihre Weihnachtsgeschenke

Die Mitarbeitervertreter der Diakonie Ruhr, Stephan Stein (links) und Antje Stark (Mitte), übergaben die Spende über 4500 Euro an BoSprInt-Vorsitzende Astrid Platzmann-Scholten.
  • Die Mitarbeitervertreter der Diakonie Ruhr, Stephan Stein (links) und Antje Stark (Mitte), übergaben die Spende über 4500 Euro an BoSprInt-Vorsitzende Astrid Platzmann-Scholten.
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Stattdessen Geld für verschiedene Einrichtungen der Flüchtlingshilfe

Die Belegschaft der Diakonie Ruhr verzichtet auf die Weihnachtsgeschenke ihres Arbeitgebers und spendet das Geld lieber für gute Zwecke. Schwerpunkt ist dabei die Flüchtlingshilfe. Wie bereits in den Jahren zuvor haben die Mitarbeitervertretungen der Sozialwirtschaft und des Ev. Krankenhauses Witten vorrangig Empfänger in der Umgebung ausgewählt, in der der Träger aktiv ist.

4500 Euro gehen an den Bochumer Verein BoSprInt, der Beratungsstellen und Hilfeleistern den Einsatz von Integrationsmittlern bezahlt, die sie für ihre Arbeit mit Flüchtlingen und anderen nicht deutschsprachigen Klienten benötigen. „Wenn man nicht dieselbe Sprache spricht, kann man kaum mit Menschen arbeiten“, sagt Astrid Platzmann-Scholten. Sie ist Bochumer Bürgermeisterin, Ärztin – und Vorsitzende von BoSprInt. „Ich erlebe immer wieder, wie es Sprachmittlern gelingt, Türen zu öffnen, auch in schwierigen Situationen“, betont Astrid Platzmann-Scholten. Den Mitarbeitenden der Diakonie Ruhr dankte sie herzlich für ihren Verzicht auf die kleine Aufmerksamkeit ihres Arbeitgebers zugunsten der 4500-Euro-Spende.

Neben BoSprInt erhält auch die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum 2000 Euro aus diesem Pool. Knapp 1100 Euro gehen an die Asylverfahrensberatung des Diakonischen Werks Dortmund, die es in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes NRW in Dortmund-Hacheney betreibt. Die Beratung stellt sicher, dass jeder Asylsuchende ein faires Verfahren erhält und über alle seine Rechte und Pflichten beraten wird. „Hilfe für Flüchtlinge lag uns in diesem Jahr besonders am Herzen. Wir wollten unbedingt etwas zur Willkommenskultur beitragen“, sagt Antje Stark, Vorsitzende der Gemeinsamen Interessensvertretung der Mitarbeitervertretungen der Diakonie Ruhr.

Der Träger ist mit 62 Diensten und Einrichtungen sowie 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Bochum, Witten, Dortmund und Lünen präsent. Zur Diakonie Ruhr gehören das Ev. Krankenhaus Witten und die Bereiche Altenhilfe, Behindertenhilfe, Suchtkrankenhilfe, Wohnungslosenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe. Neben vielfältigen Beratungsangeboten, den drei Schulen für sozialpflegerische Berufe finden sich zehn Altenpflegeheime und ein ambulanter Pflegedienst. Für Menschen mit Behinderungen unterhält die Diakonie Ruhr mehrere Wohnheime und Werkstätten sowie eine integrative Kindertagesstätte.

Spendenkonto BoSprInt:
Sparkasse Bochum
IBAN: DE82 4305 0001 0045 4059 66
BIC: WELADED1BOC

Autor:

Felix Ehlert aus Bochum

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