Säen und entspannen
KGV Henrichenburg lockt viele Hobbygärtner an

Einer an den anderen reihen sich die Gärten im KGV Henrichenburg.
  • Einer an den anderen reihen sich die Gärten im KGV Henrichenburg.
  • Foto: Demuth
  • hochgeladen von Vera Demuth

Im Kleingarten ist immer etwas zu tun. Nach Baum- und Heckenschnitt im Winter werden nun die Beete fürs Säen und Bepflanzen aufbereitet. „Es gibt auch Leute, die jetzt ihre Werkzeuge warten oder ihre Laube reparieren“, erzählt Björn Möller (36), Pressesprecher des Kleingartenvereins Henrichenburg.

Jens Richard, stellvertretender Vorsitzender, fängt bereits an, zu säen und pflanzen. „Der Winter war mild“, ist er zuversichtlich, dass alles angehen wird. Seit sechs Jahren hat der 52-Jährige seine Parzelle in der Anlage an der Borghagener Straße. Björn Möller und seine Frau haben ihren Schrebergarten seit 2015.
Die beiden Vorstandsmitglieder stimmen überein, dass Gartenarbeit ein schöner Ausgleich ist. „Man kann sich erholen und entspannen“, erklärt Richard, der neben Klassikern, wie Birnen und Kirschen, auch Kiwi, Feigen und Maulbeeren anbaut. Möller schätzt es, sich in der Natur zu bewegen. „Es macht Spaß, etwas aus dem eigenen Garten mit nach Hause zu nehmen und in die Pfanne zu hauen.“
Mit ihrer Meinung sind sie nicht allein: Schrebergärten sind gefragt, und alle 45 Parzellen des KGV Henrichenburg sind belegt. „Wir haben eine Warteliste“, sagt Richard. Viele Familien mit Kindern haben einen Garten oder warten darauf, und auf diese Verjüngung wird im Vorstand Wert gelegt, um eine gute Mischung der Altersstruktur zu haben.

Gegenseitige Hilfe

Denn beim KGV setzt man auf die Gemeinschaft und das gegenseitige Helfen. „Ein Garten ist viel Arbeit, und nicht jeder kann alles“, so Möller. Insbesondere bei den Pflichtstunden werden die Arbeiten abgesprochen, so dass zum Beispiel ein Mitglied die Hecke schneidet und ein anderes Kuchen für ein Fest backt.
Alle Mitglieder setzen sich für die Pflege der Anlage ein. Regelmäßig ist sie beim Einzelgarten- und beim Anlagenwettbewerb vertreten. Außerdem planen die Kleingärtner, eine Streuobstwiese oder einen Bienenstock anzulegen. „Wir wollen die Natur mehr fördern und die Kinder heranführen“, sagt Möller.

Spaziergänger fragen nach Tipps

Die Gartenanlage wird von der Volksbank Henrichenburg unterstützt. Mit dem Geld wird der Spielplatz instand gehalten, der genau wie die gesamte Anlage für die Öffentlichkeit zugänglich ist. „Es ist schön, wenn die Leute hier durchgehen und mal nach einem Tipp fragen“, erzählt Möller. „Ich verschenke auch schon mal eine Zucchini“, sagt Richard.
Ebenfalls nicht nur für die Kleingärtner sind die drei Veranstaltungen, die der Verein jährlich organisiert: das Kartoffelfest, die Nikolausfeier und das Osterfeuer. Das Feuer mit geselligem Beisammensein, Würstchen und Kinderaktionen findet diesmal am Samstag (20. April) ab 16 Uhr statt.

Autor:

Vera Demuth aus Bochum

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