SPD fordert Discounter und Wohnungen – Bebauungsplanänderung für Tankstellen-Areal ist möglich

Die SPD Nobelbahn/Rauxel fordert auch Wohnungen am Standort der ehemaligen Tankstelle an der Bahnhofstraße.
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  • hochgeladen von Vera Demuth

Ein Discounter soll auf dem Tankstellen-Areal an der Ecke Bahnhofstraße/Schulstraße entstehen. Schon in der Vergangenheit hatte die SPD Nobelbahn/Rauxel deutlich gemacht, dass sie die Pläne zwar begrüßt, aber sich auch Wohnbebauung auf dem Grundstück wünscht. Nun fordert der Ortsverein eine Änderung des Bebauungsplans, um dies durchzusetzen.

„Wir möchten eine Bebauung, die für den Ortsteil eine nachhaltige Lösung bringt“, erklärt der Vorsitzende Rüdiger Melzner in einer Pressemitteilung. „Wir können nicht akzeptieren, dass auf einer solchen Filetfläche nur eine Gewerbeeinheit gebaut wird.“ Das Grundstück ist aus Sicht des Ortsvereins geeignet, um dort Gewerbe- und Wohnbebauung zu kombinieren.
Die SPD Nobelbahn/Rauxel fordert, eine Höhe von dreieinhalb Geschossen festzulegen, um das neue Gebäude an die bestehenden Häuser anzupassen und einen „attraktiven urbanen Raum“ zu schaffen. Eine zusätzliche Wohnbebauung würde den neuen Nahversorgungsstandort aufwerten und „die Nachfrage nach Mietwohnraum in zentraler Lage befriedigen“, so die SPD.
Eine Änderung des Bebauungsplans, um zum Beispiel eine Wohnbebauung vorzugeben, ist nun möglich, sagt der Technische Beigeordnete Heiko Dobrindt auf Stadtanzeiger-Anfrage. Grund ist, dass die Bauvoranfrage, die der Grundstückseigentümer vor zwei Jahren gestellt hatte, abgelaufen ist. „Jetzt ist der Spielraum da. Vorher waren wir an den Bauvorbescheid gebunden“, so Dobrindt.

"Die Politik muss entscheiden"

Obwohl die Stadtverwaltung selbst eine Mischung aus Gewerbe- und Wohnbebauung an dem Standort präferiert, ist sie jedoch auf die Politik angewiesen. „Die Verwaltung würde es begrüßen, aber die Politik muss entscheiden“, sagt Dobrindt.
Auch falls der Grundstückseigentümer eine neue Bauvoranfrage stellen sollte, könne der Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Bebauungsplans noch gefasst werden, so Dobrindt.
Bernhard Manzenberger, Geschäftsführer der Projecta Grundstücksverwertungs GmbH, der das Areal gehört, hatte im August erklärt, dass eine Wohnbebauung zusätzlich zum Discounter nach derzeitigem Planungsstand nicht realisierbar sei. Das Grundstück sei nicht groß genug, da Raum für Stellplätze für die Kunden benötigt werde.

Autor:

Vera Demuth aus Stadtspiegel Bochum / Wattenscheid

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