Preisgekrönte Hühner: innogy-Klimaschutzpreis an acht Umweltprojekte vergeben

Bürgermeister Rajko Kravanja (r.) und Maria Allnoch von innogy (l.) mit einigen der diesjährigen Preisträger des innogy-Klimaschutzpreises.
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  • hochgeladen von Vera Demuth

„Martin“, „Luther“, „King“, „Schule“, Bahnhof“ und „266“ – so heißen preiswürdige Hühner. Mit dem Ausbrüten und Aufziehen der sechs Altsteirer-Hühner hat die Unterstufe der Martin-Luther-King-Schule beim Klimaschutzpreis der Stadt und von innogy den ersten Platz abgeräumt. Die Preisvergabe an sie und die weiteren Gewinner fand gestern (12. Dezember) beim EUV Stadtbetrieb statt.

Eine Prämie von 2.000 Euro erhielten die MLK-Schüler für ihr "Hühner-Projekt". Zunächst im Frühjahr im Inkubator ausgebrütet und dann sechs Monate aufgezogen hatten sie die Hühner. "Wir haben ihnen Essen und Trinken gegeben, konnten sie auf den Arm nehmen und sind mit ihnen spazieren gegangen", erzählten die Dritt- und Viertklässler Billy, Marlene, Fiona, Ewa, Jermaine und Jolina bei der Preisverleihung.
Nun leben die sechs Tiere – "Wir wissen noch nicht, ob es Hennen oder Hähne sind", so Lehrerin Bianca von Oppenkowski – auf dem Hof Menken, wo sie regelmäßig von den Schülern besucht werden.
Den zweiten Platz, der mit einer Prämie von 1.500 Euro dotiert war, sicherte sich das Ernst-Barlach-Gymnasium (EBG) mit seinem "Umwelt- und Klimaschutztag". Insgesamt gab es 31 Projekte, an denen sich 620 Schüler von der sechsten Klasse bis zur Oberstufe beteiligten. "Wir hatten Besuch von Greenpeace", berichtete Josefine über das Alaska-Projekt, an dem sie teilgenommen hatte. Hannah dagegen war mit ihrer Gruppe im Essener Grugapark, um dort zu erfahren, wie man den Regenwald schützen kann.
Mit dem dritten Preis in Höhe von 1.000 Euro wurde der Tierschutzhof am Schellenberg ausgezeichnet. Wie dessen Vorsitzende Elke Balz erklärte, sei das Gelände des Refugiums für Tiere in Not naturbelassen, und es gebe nur wenig versiegelte Flächen.

Anerkennungspreise

Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 100 Euro erhielten die Elisabethschule für das Projekt "sauberes Umfeld", das EBG für das Projekt "Bionik", der Kleingartenverein Deininghausen für die Initiative "Rettet die Spatzen", die Marktschule Ickern für ihr "Obst- und Gemüseprojekt" und die Wilhelmschule für die Aktion "Umwelterziehung".
Maria Allnoch, Regionalleiterin bei innogy, Notburga Henke, Vorsitzende der Jury, und Bürgermeister Rajko Kravanja waren alle erfreut, dass sich diesmal viele Kinder und Jugendliche um den Preis beworben hatten. "Das war immer die Idee des Preises, junge Leute mit einem kleinen Obolus zu motivieren, etwas für die Umwelt zu tun", erläuterte Kravanja und verriet, dass die Stadtverwaltung die Projekte als Ideenpool nutze.
Unter die Hühnerzüchter wird die Stadt allerdings nicht gehen.

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