Weiterhin Streit um Schulen - FAS: Dreizügigkeit gilt weiterhin; oder nicht? - Stadt führt Gespräche mit Schulen - SPD für Gesamtschule/CDU fordert Klarheit

Es kehrt einfach keine Ruhe ein in die Diskussion um die Zukunft der Dinslakener Schullandschaft.

In einem offenen Schreiben machten Schulpflegschaft und Förderverein der Friedrich-Althoff-Schule (FAS) ihrem Ärger über die geplante Schließung der Sekundarschule Luft (wir berichteten)

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Sie bemängelten zum einen, dass die Schule - schon bevor eine endgültige Entscheidung gefallen sei - bei der kürzlich durchgeführten Elternbefragung zur hiesigen Schullandschaft totgeschwiegen worden wäre. Zum anderen gaben sie an, dass es sehr wohl möglich wäre, die Einrichtung auch zweizügig aufrechtzuerhalten. So zumindest stünde es in einer Vorlage zur Beschlussfassung des Schulausschusses zum Thema Sekundarschulen in NRW.

"Unserem Haus ist eine Änderung der Mindestgröße (die Zügigkeit betreffend) nicht bekannt"

An dieser Stelle möchte Dinslakens Stadtsprecher Marcel Sturm klarstellen: "Wir haben die Bezirksregierung noch einmal angefragt - und die sagt: 'Unserem Haus ist eine Änderung der Mindestgröße (die Zügigkeit betreffend) nicht bekannt." Es gelte also weiterhin: Drei Parallelklassen sind gefordert. Und selbst wenn eine Änderung erwähnt würde, sagt Sturm weiter, richte sich dieser Vorstoß einzig an Schulen im ländlichen Raum. Eine Änderung würde also in Dinslaken gar nicht greifen.

Natürlich würde sich die Politik auch im nächsten Zyklus im November und Dezember mit dem Thema "Schullandschaft in Dinslaken" beschäftigen

"Alle Standpunkte und Meinungsäußerung in diesem Zusammenhang werden zur Kenntnis genommen und fließen in die Entscheidungen mit ein", sagt der Stadtsprecher. Natürlich würde sich die Politik auch im nächsten Zyklus im November und Dezember mit dem Thema "Schullandschaft in Dinslaken" beschäftigen - zuletzt in der Ratssitzung am 18. Dezember. Auch wollen Vertreter der Stadt in den kommenden Wochen Gespräche mit den einzelnen Schulen führen - beziehungsweise haben bereits erste Gespräche geführt. "Am Ende entscheidet jedoch die Politik." Falls das Land das Schulgesetz ändern und zweizügige Sekundarschulen in allen Kommunen zulassen würde, dann gebe es auch in Dinslaken eine andere Ausgangslage als die aktuelle Situation, betont Schuldezernentin Christa Jahnke-Horstmann. Aufgrund der geltenden Rechtslage könne die Sekundarschule, deren erfolgreiche Arbeit unbestritten sei, mit nur zwei Eingangsklassen nicht fortgeführt werden. Nun gelte es, Alternativen zu schaffen, die ein geeignetes Schulangebot für alle Dinslakener Kinder bieten.

Die SPD-Fraktion jedenfalls macht sich stark für den Aufbau einer zweiten Gesamtschule. Und die CDU-Fraktion hat jüngt einen Antrag gestellt, kurzfristig eine verbindliche Stellungnahme über die Zukunft der Sekundarschule, Friedrich-Althoff-Schule (FAS), bei der Bezirksregierung einzuholen.

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