Wiederversorgung vor Ort
Westnetz-Teams aus der Region im Hochwasser-Krisengebiet im Einsatz

Westnetz-Notstromaggregate aus Recklinghausen übernehmen in schwer betroffenen Gebieten provisorisch die Stromversorgung, wie hier in Swisttal-Odendorf.
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  • Westnetz-Notstromaggregate aus Recklinghausen übernehmen in schwer betroffenen Gebieten provisorisch die Stromversorgung, wie hier in Swisttal-Odendorf.

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Die durch Starkregen verursachte Hochwasser-Katastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sorgt seit über zwei Wochen überregional für Ausfälle in der Stromversorgung. Der Starkregen hat im gesamten Hochwassergebiet den Pegel von Flüssen extrem ansteigen lassen und den Boden aufgeweicht, so dass es zu Überflutungen kam.

Von dem Hochwasser betroffen sind auch viele Anlagen zur Stromversorgung des Verteilnetzbetreibers Westnetz. Dazu gehören Mittel- und Niederspannungsleitungen, Ortsnetzstationen und Umspannanlagen. Wenn Umspannanlagen ausfallen, kann es zu großflächigen und länger andauernden Störungen kommen. Westnetz arbeitet weiterhin mit Hochdruck an der vollständigen Wiederversorgung der betroffenen Regionen mit Strom. Derzeit sind immer noch rund 560 Kolleginnen und Kollegen der Westnetz in den technischen Einheiten, Leitstellen, der Hotline und in unterstützenden Funktionen aus Schwestergesellschaften aus dem E.ON-Konzern und von Partnerunternehmen im Einsatz. Darunter sind über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westnetz aus dem Regionalzentrum Östliches Ruhrgebiet mit Sitz in Recklinghausen, die tatkräftig bei der Wiederversorgung der Hochwassergebiete unterstützen. Von der Netzplanung und dem Netzbetrieb bis hin zu kaufmännischen Personal helfen die Fachleute vor Ort. Während die technischen Kräfte direkt am Stromnetz Reinigungs-, Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten durchführen, leisten die kaufmännischen Angestellten am Telefon, in der Organisation und als Ansprechpersonen für Kundinnen und Kunden in den einzelnen Dörfern und Städten Hilfe vor Ort.
Um eine Versorgungsleitung wieder in Betrieb nehmen zu können, muss jedes daran angeschlossene Gebäude begangen und auf die Betriebssicherheit der elektrischen Anlage überprüft werden. Durch die fehlende Stromversorgung sind die Türklingeln oftmals ohne Funktion. Teams laufen daher alle rund 5.000 betroffenen Straßen ab und informieren die Bevölkerung über das weitere Vorgehen, bevor die technischen Teams die Hausanschlusskästen und die Stromkreise überprüfen und zuschalten.

Aus Recklinghausen wurden vier Notstromaggregate mit Tankanhänger ins Krisengebiet gebracht. Denn an Stellen, an denen die Infrastruktur teilweise völlig zerstört ist, wird von den Fachkräften eine provisorische Wiederversorgung aufgebaut. Eingesetzte Notstromaggregate müssen dann vor Ort überwacht und regelmäßig aufgetankt werden.

„Ich bin von der großen Solidarität und dem Engagement der Kolleginnen und Kollegen aus Recklinghausen und Umgebung sowie der anderen Westnetz-Standorte überwältigt. Und auch unsere Flexibilität und das extrem schnelle Handeln, um in der Krisenregion bestmöglich zu helfen, macht mich sehr stolz. Viele sind seit Tagen im Einsatz und unterstützen die Menschen in der Krisenregion. Auch nach der Sicherung der Stromversorgung werden die Kolleginnen und Kollegen vor Ort aktiv bleiben, um Unterstützung beim Wiederaufbau zu leisten, denn der wird uns noch viele Monate beschäftigen“, sagt Jens Freisenhausen, Leiter des Regionalzentrums Östliches Ruhrgebiet.

Quelle: Westnetz

Westnetz-Notstromaggregate aus Recklinghausen übernehmen in schwer betroffenen Gebieten provisorisch die Stromversorgung, wie hier in Swisttal-Odendorf.
v. l. David Kuklinski, Marcel Herwig und Tobias Goldstein, alle drei Westnetz Monteure im Regionalzentrum Östliches Ruhrgebiet, unterstützen gerade in Euskirchen bei der Wiederversorgung im Hochwasser-Krisengebiet.
Autor:

Olaf Hellenkamp aus Dorsten

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