Daumen hoch für den Erhalt?

Oberbürgermeister Ullrich Sierau (r.) nahm in Anwesenheit von rund 50 Unterstützern der Bürgerinitiative die gesammelten Unterschriften von dem Fotografen Axel M. Mosler (l.) entgegen.
  • Oberbürgermeister Ullrich Sierau (r.) nahm in Anwesenheit von rund 50 Unterstützern der Bürgerinitiative die gesammelten Unterschriften von dem Fotografen Axel M. Mosler (l.) entgegen.
  • Foto: Schmitz
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Immer mehr Fachleute und Prominente machen sich stark für den Erhalt des Alten Museums am Ostwall.

Auch Oberbürgermeister Ullrich Sierau würde das Haus gerne erhalten, das machte er bei der Übergabe der in den letzten Monaten gesammelten rund 8000 Unterschriften für den Erhalt des Hauses noch einmal deutlich.

Ob der Rat tatsächlich am 10. April über das weitere Schicksal des Hauses entscheiden wird, ist unklar. Die Fraktion der Grünen will einen Aufschub der Abstimmung beantragen, weil sie weiteren Informationsbedarf sieht. Unterdessen will Sierau weitere Gespräche über eine Nutzung des Hauses für das Baukunstarchiv führen.Die Bürgerinitiative "Rettet das ehemalige Museum am Ostwall" hat zwischenzeitlich eine Petition mit dem Ziel der Erhaltung des Hauses an den Landtag gestartet.

Auch zu finanziellen Fragen gibt es neue Informationen: „Geradezu gebetsmühlenartig wird immer wieder argumentiert, dass der Betrieb des Gebäudes zu teuer und ein hoher Investitionsstau, zum Beispiel Reparaturen an Fenstern und Heizung vorhanden sei. Allein bei den jährlich anfallenden Betriebskosten wie Heizung, Strom, Gebäudesversicherung, Gebühren für Entsorgung und so weiter heisst es, diese lägen bei etwa 300 000 Euro pro Jahr", erklärt Detlef Koester.

„Diese Zahl wurde vermutlich auch bei der Finanzierungsplanung für das Baukunstarchiv zugrunde gelegt." Die Architektenkammer NRW hatte bekanntlich wegen der hohen Betriebskosten das Handtuch geworfen. Statt dessen sollen die Betriebskosten für das Haus jährlich nur 70 000 Euro betragen. „ Diese Zahl wurde uns inzwischen mehrfach bestätigt. Dazu kommen maximal 20 000 Euro für Reparaturen. Das macht eine dezente Differenz von 210 000 Euro pro Jahr gegenüber der bisher offiziell kommunizierten Summe aus."

Autor:

Lokalkompass Dortmund-City aus Dortmund-City

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