"Riegel vor!"- Aktionswochenende in NRW: die eigenen vier Wände einbruchssicher machen
Aktion gegen Einbruch

Die Bekämpfung der Wohnungseinbrüche ist seit vielen Jahren ein Schwerpunktthema aller Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen. Beim landesweitenAktionswochenende "Riegel vor! - Sicher ist sicherer" vom 29. bis 31. Oktoberlegt deshalb auch die Polizei Dortmund noch mal einen besonderen Fokus auf dieses Thema.

Jeder sollte dies zum Anlass nehmen, zum Beginn der dunklen Jahreszeitaktiv für Sicherheit und Geborgenheit in den eigenen vier Wänden zu sorgen. Mit den Präventionstipps im Rahmen einer Videoberatung, einer telefonischenBeratung oder in der modernen Beratungsstelle im Polizeipräsidium Dortmund hilft die Polizei dabei.

Online-Vorträge

Die Experten des Kommissariats für Kriminalprävention/Opferschutz (KK KPO) bieten am Freitag, 29. Oktober, um 17 Uhr einen Vortrag an, und stehen für Fragen zur Verfügung. Es wird beispielsweise simuliert, wie schnell ein nichtausreichend gesichertes Fenster aufgebrochen werden kann - und wie schwierig das wird, sofern guter Einbruchsschutz angebracht ist. Anmeldung per Mail an vorbeugung.dortmund@polizei.nrw.de

Auch die monatlich stattfindende, virtuelle Vortragsreihe des KKKPO (an jedem ersten Donnerstag im Monat) am 4. November wird den Einbruchsschutz in den eigenen vier Wänden als Schwerpunktthema haben. Auch hier ist Raum für Fragen. Melden Sie sich gerne per kurzer E-Mail an vorbeugung.dortmund@polizei.nrw.de. an.

Tipps in sozialen Medien

Darüber hinaus wird die Polizei Dortmund zur dunklen Jahreszeit auch auf ihren Kanälen in den Sozialen Medien regelmäßig Präventionstipps zum Einbruchsschutz posten. Wachsamkeit ist insbesondere aktuell Trumpf, da zu befürchten ist, dass Einbrecherbanden mit dem Wegfall der Ausgangsbeschränkungen und dem Beginn der dunklen Jahreszeit wieder aktiver werden. Denn: Jeder Einbruch ist einer zu viel. Für die Opfer von Wohnungseinbrüchen ist der Eingriff in die Privatsphäre massiv. Ein Hindernis für Einbrecher sind allerdings gut gesicherten Türen und Fenster.

Hoher Fahndungs- und Kontrolldruck

Der hohe Fahndungs- und Kontrolldruck bei der Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen zeigt in Dortmund auch großen Erfolg. In Dortmund war die Zahl derWohnungseinbrüche im Jahr 2020 mit exakt 1.000 Fällen (2019: 1.181) auf einem historischen Tiefststand. Dieser Rückgang von gut 15 Prozent ist mitnichten nurmit dem Ausbruch der Corona-Pandemie zu begründen - in den Jahren zuvor warendie Rückgänge mitunter noch deutlicher ausgefallen. Vielmehr bestätigt dies schlichtweg den übergeordneten, rückläufigen Trend der letzten sechs Jahre.Maßgeblich hierbei ist die intensive Arbeit von Ermittlungskommissionen, die inden vergangenen Jahren zu mehreren Festnahmen führte und Bandenstrukturenhierdurch tiefergehend und langanhaltend beeinflusste.Im Jahr 2015 lag die Zahl der Wohnungseinbrüche noch beim Höchststand von 3.357 - seither aber ist dieseZahl um über 70 Prozent gesunken. Trotz dieser großen Erfolge ist jeder Einbruch einer zu viel.
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Präventionstipps zum Einbruchsschutz:

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  • Sichern Sie mögliche Schwachstellen Ihres Hauses/Ihrer Wohnung     (z. B. Haus- und Wohnungseingangstüren, Balkon- oder  Terrassentüren, Fenster, Kellerzugänge) durch den Einbau von geprüfter und zertifizierter Sicherungstechnik. Gut gesicherte Türen und Fenster aufzuhebeln, kostet Täter Zeit und verursacht Lärm.
  • Verschließen Sie immer Ihre Haus-/Wohnungstüre, auch wenn Sie  nur kurz weggehen. Eine nur ins Schloss gezogene Tür öffnen Täter in Sekundenschnelle.  
  •  Halten Sie die Hauseingangstür in Mehrfamilienhäusern tagsüber geschlossen. Prüfen Sie vor dem Drücken des Türöffners, wer ins Haus will (z. B. durch einen Blick aus dem Fenster).  
  • Vermeiden Sie es, Schlüssel draußen zu verstecken, um sich z. B. bei einem unfreiwilligen Aussperren helfen zu können. Einbrecher kennen und finden fast jedes Versteck. 
  • Sichern Sie Fenster und Balkontüren in den oberen Stockwerken, da Einbrecher manchmal wahre Kletterkünstler sind. Leitern, Gartenmöbel, Kisten, Mülltonnen, Rankgerüste usw. können als     Kletterhilfen dienen.  
  • Lassen Sie Rollläden nur nachts herunter, sonst entsteht tagsüber der Eindruck, die Bewohner seien nicht da.  
  • Verschließen Sie stets Türen von Kellern und Dachböden. 
  • Kellerlichtschächte und Kellerfenster sollten Sie z. B. mit massiven, gut verankerten Gittern oder Gitterrosten sichern lassen.  
  • Werden Sie ein aufmerksamer Nachbar und haben Sie ein Auge auf Häuser und Wohnungen in Ihrer Umgebung! Ein wachsamer Nachbar ist Gold wert.  
  • Rufen Sie bei verdächtigen Feststellungen immer die Polizei unter 110 an.
Autor:

Lokalkompass Dortmund-City aus Dortmund-City

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