Dreijährige an Meningokokken-Sepsis erkrankt

Stabibisiert hat sich jetzt der Gesundheitszustand des kleinen Mädchens, das am Freitag, 28. Februar, an einer Meningokokken-Sepsis der Serogruppe B erkrankte. Das Kind wirde auf die Intensivstation der Kinderklinik behandelt.

Durch die Ärzte und Fachleute des Gesundheitsamtes wurden noch am Freitagnachmittag sowie am Wochenende alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz vor weiterer Ansteckung veranlasst.Das Mädchen besuchte bis zum Tag vor der Erkrankung den katholischen Kindergarten St. Bonifatius.

Vorsorglich bekommen Kita-Kinder Medikamente

Bereits am Samstag, 1. März, erhielten nahezu alle Kinder und Erzieherinnen der Einrichtung sowie weitere, ansteckungsgefährdete Personen vorsorglich die medikamentöse Prophylaxe durch das Gesundheitsamt. Weitere Kontaktpersonen konnten am Sonntag erreicht werden.
„Nach unseren Informationen konnten alle engen, ansteckungsgefährdeten Kontaktpersonen zeitnah mit den notwendigen Schutzmaßnahmen, die bei dieser Form der Erkrankung empfohlen werden, versorgt werden.

Antibiotika soll Ansteckung verhindern

Das schnelle Eingreifen verdanken wir hierbei auch dem engagierten Einsatz der Kita-Leitung, denn die Eltern mussten zunächst alle telefonisch informiert werden“, erläutert Dr. Frank Renken, Stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes.
Er ergänzt: „Die verabreichte Antibiotika-Prophylaxe kann zwar nicht mit völliger Sicherheit eine Ansteckung weiterer Personen verhindern. Die Erfahrungen der Vergangenheit haben aber gezeigt, dass es nach dieser Medikamenteneeinnahme nur noch sehr selten zu weiteren Erkrankungsfällen kommt.“

Symptome wie bei einer Grippe

Meninkokokken verursachen meist eine Hirnhautentzündung (Meningitis), in manchen Fällen verursachen sie aber auch eine schwere Allgemeininfektion des Körpers, die als Sepsis bezeichnet wird.
Der Beginn einer Menigokokken-Erkrankung ist mit einer Grippe vergleichbar. Es kommt zu Fieber, Kopfschmerzen, allgemeinem Krankheitsgefühl. Dabei können Erkältungssymptome bestehen. Meist kommt es dann bald zu Bewusstseinsstörungen mit starker Müdigkeit und schließlich sind die Betroffenen immer schlechter ansprechbar. Wenn solche Krankheitssymptome auftreten, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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