Und noch ein paar Gedanken, die mich fressen und mir keine Ruhe lassen

In letzter Zeit habe ich ein paar interessante Gespräche geführt mit Freunden und anderen Menschen, bin in letzter Zeit auch sehr in mich versunken und recht grüberisch. Eine Sache, die ich an dem Internet so mag, man kann sich austauschen.

Wohin entwickelt sich unsere Spezies, unsere Gesellschaft eigentlich hin? Gibt es eigentlich soetwas wie eine Evolution? Mir scheint schon, als würde sich die Entwicklung der Menschheit einem gewissen roten Faden folgen. Zum Beispiel ewige und ständige Kämpfe gegen Herrschaft und Unterdrückung. Menschen werden verraten und vernichtet oder sie lehnen sich gegen die Tyrannen auf. Das System wird daraufhin gewandelt, was ja auf eine Form der Entwicklung hinweist.
Wann immer in einem System der politische Überbau als Fessel für die Entwicklung der Basis; also der Menschen, wahrgenommen wird, kommt es zu einem Umsturz des Überbaus. Nichts bleibt je gleich. Menschen wandeln sich und ihre Systeme passen sich dem Wandel an oder gehen als "zu eng gewordener Überbau" unter, versinken in der Bedeutungslosikeit. Die Aufgabe des Staates soll sein, für das Wohl der in diesem Staat lebenden Individuen zu
sorgen. Die Menschen in einem Staat ernennen Einige der Ihren zu Volksvertretern, die den Staat leiten und den Interessen der Menschen gemäß handeln. Dadurch erhält er seine Legitimation.
Beginnt der Staat, die Interessen der Menschen nicht mehr wahrzunehmen oder sogar gegen die Interessen der Menschen vorzugehen, handelt er nicht mehr vertragsgemäß. Damit liegt die Macht wieder bei den Menschen, um neue Vertreter zu wählen. Der Staat ist zu einem Abstraktum geworden. Er hat sich als System von den Menschen entfremdet. Die Menschen bilden keine Einheit mehr mit dem Staat, sondern dieser steht dem Individuum als unüberwindbar erscheinende Staatsgewalt und unmenschliche Bürokratie gegenüber. Keines der in diesem Staat lebenden Individuen fühlt sich in der Lage, dem System reformerisch entgegenzutreten; Machtlosigkeit. "Da kann man ja nichts machen." Und das darf in einer Demokratie, in der die Macht von den Menschen ausgeht, nicht sein.

Ich habe aber auch noch das ganze Wochenende jetzt Zeit, erstmal ein paar Notizen zu machen und ein bisschen über den Gedankensturm zu reflektieren und zu ordnen. Erstmal auch das eigene Chaos beherrschen.

Autor:

Heiko Müller aus Dortmund-City

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