Seit einem Jahr Absperrung im EKS // Und nichts tut sich in Scharnhorst
Dauerbaustelle

Rita Feldkamp, Anja Kirsch, Andrea Ivo und Rüdiger Schmidt (v.l.n.r.) an der Scharnhorster EKS-Dauerbaustelle vor dem Hallenbad "Die Welle".
  • Rita Feldkamp, Anja Kirsch, Andrea Ivo und Rüdiger Schmidt (v.l.n.r.) an der Scharnhorster EKS-Dauerbaustelle vor dem Hallenbad "Die Welle".
  • Foto: SPD Scharnhorst
  • hochgeladen von Ralf K. Braun

Ratsvertreter Rüdiger Schmidt kann sich die Ironie in seiner Anmerkung nicht verkneifen: "Im September jährt sich die 'Großbaustelle' im EKS - und ein Ende ist noch nicht in Sicht."

Vor rund einem Jahr hatte ein Baum - mitten in der Fußgängerzone vor dem Hallenbad "Die Welle" - gefällt werden müssen, weil seine Wurzeln die umliegenden Pflastersteine anhoben. Im stark frequentierten Einkaufszentrum in Scharnhorst-Ost barg das eine nicht zu unterschätzende Stolpergefahr für die Passanten.

Rüdiger Schmidt erinnert sich: "Diese Baumfällung passierte auch recht zügig." Doch seitdem steht hier nun rund um die ehemalige Baumscheibe eine vom Tiefbauamt installierte rot-weiße Baustellen-Absperrung. Und mittendrin der knallgelbe Post-Briefkasten. "Somit war der Briefkasten zwar noch in Funktion, aber für den Bürger nur sehr schwer zugänglich. Und man war sich nicht sicher, ob die Post auch geleert wurde," schüttelt auch der Scharnhorster SPD-Ratsherr den Kopf.

Auf Drängen der Gewerbetreibenden im EKS und nach Einschaltung des Ratsvertreters wurden dann nach rund acht Monaten die Absperrungen zwar so verändert, dass der Briefkasten nun wieder frei zugänglich ist. "Dennoch besteht seit fast einem Jahr diese relativ kleine Baustelle. Und kann nicht zum Ende gebracht werden, weil die Baumwurzel noch nicht entfernt ist", moniert Schmidt. Bürger und EKS-Gewerbetreibende können nicht nachvollziehen, warum es so lange dauert.

"Nicht nur, dass es unschön aussieht. Auch die Pflastersteine in der Umgebung sind noch immer uneben und Stolperfallen", klagt Rüdiger Schmidt. Nachdem er beim Tiefbauamt nachgefragt hatte, berichtet Schmidt nun: "Beim Tiefbauamt kommt der Garten- und Landschaftsbetrieb wohl nicht dazu, diese Wurzel zu entfernen."

Rüdiger Schmidt hat so eine Ahnung

Schmidt hat eine ungute Vermutung: "Ich hoffe, dass das Tiefbauamt die Rechnung noch nicht komplett beglichen hat. Denn dann befürchte ich, dass wir die Gartenbaufirma nie wiedersehen werden."

Andrea Ivo vom Sanitätshaus Schock befürchtet, dass sich alte und behinderte Menschen dort verletzen könnten. Und auch Rita Feldkamp (Bäckerei Stöve) und Anja Kirsch von der Elternpflegschaft der nahen Gesamtschule Scharnhorst zeigen kein Verständnis dafür, dass solch eine kleine Baustelle nun bald über ein Jahr dauern wird.

Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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