"Wir kämpfen weiter für Eving!"

DieIEV bei der Herstellung von Buttons. | Foto: Schmitz
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Die Buttons die OliverStens und seine Mitstreiter von den Evinger Vereinen hier drucken, sind für kein Kinderfest. Sie zeigen deutlich an: „Wir wollen Eving!“. Im Nachbarschaftshaus Fürst Hardenberg in Lindenhorst sitzen die Vertreter der Evinger Vereine und drucken die Buttons. Im Kampf um den Erhalt des Stadtbezirkes Eving werden die Ehrenamtler nicht nur kreativ, sondern auch nicht müde. Aufgeben ist keine Option.
So sollen Demonstrationen, Unterschriften und Plakataktionen helfen, den Stadtbezirk Eving vor der geplanten Zerschlagung zu retten.

Oliver Stens ist nicht nur der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Evinger Vereine (IEV), sondern auch ein Evinger Junge durch und durch. Und nicht nur deshalb will er für den Erhalt seines Stadtbezirkes kämpfen.
„Eving ist ein Dorf und kein Stadtteil“, macht Stens deutlich. Aber nicht nur deshalb muss es seine Eigenständigkeit behalten. „Wir haben auch Angst, dass mit der Schließung des Amtshauses dort alles verwahrlost.“
Doch vor allem geht es um lange Wege, um Zugehörigkeit und um bürgerschaftliches Engagement. „Es geht auch um finanzielle Mittel zur Unterstützung dieses Engagements. Wird der Stadtbezirk aufgeteilt, würden auch Gelder fehlen, die dringend vor Ort benötigt werden“, so Stens. Daher lautet die Devise: „Kämpfen für einen Ort und das Ehrenamt“.
So ruft die IEV am 15. Oktober zur Großdemo in die Evinger Mitte. Von 14 bis 17 Uhr wird für den Erhalt des Stadtbezirkes mobil gemacht. Wichtig dabei: Es handelt sich um eine überparteiliche Demonstration
Bis zum Ratsentscheid am 24. November wird kräftig mobil gemacht. Zwei Wochen vorher werden in ganz Eving Plakate geklebt – erstmalig in dieser Art. Und zur Ratssitzung im November möchte Stens die Zuschauertribünen komplett mit Evingern und Huckardern gefüllt wissen.
„Vor einem stadtweiten Bürgerentscheid haben wir keine Angst, dem würden wir sogar gelassen entgegen sehen“, ist sich Stens der Rückendeckung der Dortmunder sicher.
Und sollte derRat am 24.11. mit einem Nein votieren, gibtes für den Evinger Jungen und seine Vereine nur eine Devise: „Wir kämpfen weiter.“

DieIEV bei der Herstellung von Buttons. | Foto: Schmitz
1500 Unterschriften zum Erhalt des Stadtbezirkes Eving hat die IEV gesammelt und beim Oktoberfest des Gewerbevereins an Bezirksbürgermeister Helmut Adden übergeben. Am 15. Oktober sollen die Listen dann bei der Demo in Eving an Oberbürgermeister Ullrich Sierau übergeben werden. | Foto: Schmitz
Autor:

Lokalkompass Dortmund-Nord aus Dortmund-Nord

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