Langjähriger DBS-Kampfrichter wohnt in Brechten
Udo Saß hängt Box-Handschuhe an den Nagel

Im Bild (v.l.n.r.): WABV-Präsidentin Gabriele König, Udo Saß und DBS-Geschäftsführer Mathias Burchardt.
  • Im Bild (v.l.n.r.): WABV-Präsidentin Gabriele König, Udo Saß und DBS-Geschäftsführer Mathias Burchardt.
  • Foto: DBS 20/50
  • hochgeladen von Ralf K. Braun

Udo Saß aus Brechten, verdienter Kampfrichter beim Verein Dortmunder Boxsport 20/50 (DBS), hat die Boxhandschuhe an den Nagel gehängt. Nach seinem letzten Einsatz als Zeitnehmer bei einer DBS-Nachwuchsveranstaltung Ende April, bei der Saß den Gong zum letzten Male schlug, hat ihn Gabriele König, Präsidentin des Westfälischen Amateur-Boxverbandes, mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.

Der am Ortdieck im Brechtener Süden wohnende Saß kann auf eine erfolgreiche Kampfrichter-Tätigkeit zurückblicken: Nach seiner aktiven Zeit legte er 1973 die Punktrichter-Prüfung ab, 1976 kam die Ringrichter-Qualifizierung hinzu. 1990 erwarb er die Internationale Kampfrichter-Lizenz. 30 internationale Einsätze und ebenso viele Nominierungen bei Deutschen Meisterschaften stehen in seinem Rekordbuch.

Insgesamt hat Saß über 1000 Einsätze, davon 250 in der Box-Bundesliga, absolviert.

1. DBS-Vorsitzender Dieter Schumann lobt: "Der DBS-ler war stets ein objektiver dritter Mann im Ring. Die Gesundheit der kämpfenden Boxer stand immer im Mittelpunkt seiner Ringrichtertätigkeit. Nie hatte er, auch bei wichtigen Kämpfen, Angst vor schwierigen Entscheidungen."

Für seine Zuverlässigkeit wurde Saß mit der DABV- und DBS-Goldnadel ausgezeichnet.

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