Wertvolle Tipps geholt beim 3. Aktionstag "Hilfe tut Not" in Brackel

Interessierte Besucher konnten sich beim Aktionstag „Hilfe tut Not“ von Vereinen, Verbänden, städtischen Stellen und Seniorenheimen wieder zahlreiche wertvolle Tipps fürs Leben im Alter holen.
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  • Foto: Günther Schmitz
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Auch wenn zum dritten Mal die Veranstaltung aufgrund des Wetters statt auf dem Kirchplatz in den geschlossenen Räumen des Arent-Rupe-Hauses stattfinden musste,
so waren die Organisatoren und mitwirkenden Dienstleister hinterher nicht unzufrieden.

Rund 50 bis 60 Bürger waren gekommen, so hatte Thomas Brandt vom Seniorenbüro Brackel als Mitveranstalter gezählt, um sich über Sicherheit in den eigenen vier Wänden, Entlastungsangebote in der Pflege von Angehörigen oder über Beratungsangebote zu informieren.

Kurzvorträge der Wohnberatung des Kreuzviertelvereins über Hilfsmittel in der Häuslichkeit und Techniken für Atemübungen („7 Minuten Auszeit“) zur Entspannung – durchgeführt von der Fachstelle Sucht des Diakonischen Werkes – luden ebenfalls viele zum Mitmachen ein. Zudem lud das Kaffeeangebot mit frischen Waffeln, die von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Evangelischen Kirchengemeinde Brackel gebacken wurden, zum Verweilen ein.

Hierbei ergaben sich zahlreiche Gelegenheiten zum Gespräch. Manch eine Adresse und Visitenkarte der ambulanten Pflegedienste, der AWO-Tagespflege, der Hospizdienste, des Städtischen Besuchsdienstes, der Seniorenheime mit ihrem Angebot der Kurzzeitpflege oder des Seniorenbüros wechselte den Besitzer beziehungsweise die Besitzerin.

Auch Angebote für ehrenamtliche Aktivitäten wurden beim Aktionstag vorgestellt, zum Beispiel die Möglichkeit, als Nachbarschaftshelferin im Stadtbezirk Brackel tätig zu werden, als ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Hospizarbeit bei den Maltesern oder beim Diakonischen Werk Dortmund und Lünen oder beim städtischen Besuchs- und Entlastungsdienst.

„Der Aktionstag ist zudem ein gutes Angebot für den Austausch und die Vernetzung der Dienstleister und Institutionen im Stadtbezirk Brackel“, so die Aussage der beteiligten Organisationen.

Einzig der Wunsch nach einer Open-Air-Veranstaltung blieb bislang unerfüllt. „Aber wir geben die Hoffnung nicht auf“, bleibt Thomas Brandt hinsichtlich folgender Aktionstage optimistisch.

Kontakt zum städtischen Seniorenbüro Brackel hier.

Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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