Tannenbaumverkauf der Schützen in Huckingen
Persönliche Kontakte fehlen

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Die Corona-Krise und die nahezu wöchentlich neuen Verordungen der Bundesländer machen es nicht nur den Bürgern schwierig, sondern auch den vielen Vereinen, die keine Planungssicherheit haben. Auch die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Duisburg-Huckingen bleibt von Corona nicht verschont.

"Wir haben unseren Weihnachtsmarkt schon seit 1983 veranstaltet. Damals haben wir Tannenbäume aus dem Sauerland bekommen und verkauft. Den Erlös haben wir damals an bedürftige Familien in Huckingen gestiftet. Doch das war zuletzt aufgrund von Corona nicht mehr möglich", sagt Peter Kirchholtes, seinerzeit Präsident der Bruderschaft. "Damals kamen durch den Verkauf mehrere Tausend Euro zusammen, die wir einem guten Zweck gespendet haben. Wir hatten damals einen sehr guten Kontakt zum mittlerweile verstorbenen Pater Theo vom Karmeliterorden und Kinderhospiz Huckingen. Er war damals Präsens unserer Bruderschaft. Über seinen Kontakt haben wir unsere Einnahmen an ein Waisenhaus in Brasilien gespendet", erinnert sich Peter Kirchholtes, der seit 1968 Mitglied der Bruderschaft ist. "Ich war vier Jahre lang Präsident unserer Bruderschaft und fühle mich dementsprechend unserer Gemeinschaft verbunden. Seit vier Jahren ist mein Sohn Thomas Präsident, was schon verdeutlicht, dass die Bruderschaft auch einen großen Teil unseres Lebens bestimmt."
Rund 300 Mitglieder hat die Bruderschaft aktuell, wobei die aktuell geplanten Veranstaltungen den Corona-Auflagen zum Opfer fallen. "Wie nahezu allen Vereinen oder Institutionen haben auch wir keine Planungssicherheit. Wir hatten bereits diverse Planungen getroffen, mussten diese leider wieder absagen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir unseren Weihnachtsbaum-Verkauf am 11. und 12. Dezember veranstalten können", freut sich Peter Kirchholtes. Verkauft werden die Tannenbäume am Samstag von 9 bis 16 Uhr und Sonntag von 10 bis 14 Uhr am Steinhof.
Durch den Tannenbaumverkauf hatte sich seinerzeit auch der beliebte Weihnachtsmarkt der Schützenbruderschaft entwickelt. Coronabedingt musste auch dieser erneut abgesagt werden. "Hier haben uns in den vergangenen Jahren immer unter anderem auch Leute besucht, die zwischenzeitlich weggezogen sind und sich wieder mit alten Bekannten treffen wollten. Das fehlt jetzt natürlich, aber wir hoffen, dass wir möglichst schnell wieder zur Normalität zurückkehren dürfen. Denn neben den finanziellen Einbußen fehlt uns allen natürlich der persönliche Kontakt zu unseren Freunden", sagt. Peter Kirchholtes. Ein eingespieltes Team: Peter und Thomas Kirchholtes teilen ihre Leidenschaft für die Bruderschaft.

Autor:

Markus Tillmann aus Essen-Kettwig

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