Klassensieg für Lance David Arnold und Platz sechs in der Gesamtwertung

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Lance David Arnold auf dem Weg zum Klassensieg (Foto: Yvonne Bohrer / Motorracetime.de)
Nürburg: Nürburgring | Beim 8. Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft, ausgerichtet vom MSC Sinzig e. V. im ADAC auf dem Nürburgring überquerte Lance David Arnold zusammen mit Klaus Abbelen und Felipe Fernández Laser als schnellste SP9-Premium-Fahrzeug auf Rang sechs die Ziellinie Das Trio im Frikadelli-Porsche überquerte 1,090 Sekunden hinter dem fünftplazierten Audi die Ziellinie und sicherten sich den Klassensieg.

Vom AMC Duisburg e. V. waren noch Michael Bohrer und Benjamin Leuchter am Start. Benjamin Leuchter pilotierte zusammen mit Andreas Gülden den Golf GTI TCR vom Team Max Kruse Racing. Wie erwartet, begann der Samstag für Leuchter und Gülden auf der 24,358 km langen Strecke mit schnellen Rundenzeiten. Mit einer Zeit von 9:42.807 brannten sie eine Zeit in den Asphalt, die ihnen die Poleposition in der SP3T bescherte. In dem 143 starken und bunten Teilnehmerfeld bedeutete dies als bestes TCR-Fahrzeug Gesamtrang 38.

Die Freude über die starke Performance der beiden Rückkehrer hielt jedoch nicht lang. Bereits gen Ende des Qualifyings deutete sich ein Unheil an. Ein technischer Defekt im Antriebsstrang am „Kruse-Golf“ mit der Startnummer #310 verhinderte ein Start für das vierstündige Rennen zum vorletzten Lauf in der VLN-Langstreckenmeisterschaft.

„Leider konnten wir den Start aufgrund eines technischen Defekts nicht antreten. Die Zeit hätte für einen Tausch der Bauteile nicht ausgereicht. So ist das leider in einem sehr technisch geprägten Sport. Schade, denn wir hatten sehr viel Spaß in unserem Wohnzimmer.“ so Leuchter

Auch für Michael Bohrer lief es nicht nach Plan. Bis zur letzten Minute vor dem Zeittraining wurde geschraubt. Dafür lief das Training top und Michael Bohrer konnte den AVIA Clio RS Cup auf den ersten Startplatz setzen. Den Start zum achten VLN-Lauf übernahm der AMC Pilot und hatte von Beginn an gleich richtig Verkehr um sich herum. Bei dem tollen Duell mit Marcel Unland gesellte sich auch Marc Wylach im aufkleben.de Clio dazu. Leider kam es nicht zum Dreikampf. Erneut zeigte das Display einen Fehler an und der Motor brachte keinen Vortrieb mehr.

Es hatte so gut ausgesehen, doch die diesjährige Pechsträhne reist nicht ab. Schade auch für Gerrit Holthaus, der so gar nicht erst zum fahren gekommen ist“, so ein enttäuschter Michael Bohrer. TSP / Motorracetime.de
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