Dr. Dieter Borrmann wird Chefarzt der Klinik für Altersmedizin Emmerich.
"Ich fange einfach mal an"

Auf der Station ist Dr. Dieter Borrmann kein Unbekannter. Hat er doch bereits viele Jahre dort beratend gearbeitet. 
Foto: Jörg Terbrüggen
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"Ich habe keinerlei Einarbeitungsprobleme, ich fange einfach an", scherzte der neue Chefarzt der Klinik für Altersmedizin im Willibrord-Spital, Dr. Dieter Borrmann. Der 64-jährige Mediziner arbeitet seit 1993 als niedergelassener Neurologe in Emmerich, jahrelang auch als Konsiliarius am Krankenhaus. Er tritt die Nachfolge von Dr. Guido Orth an, der das Krankenhaus verlassen hat.

"Ich bin hoch erfreut, dass ich im Alter noch mal diese Option erhalte", bemerkte der neue Chefarzt bei der Vorstellungsrunde im Emmericher Krankenhaus. "Ich kenne hier jeden Knopf und jede Schraube." Seine Praxis wird Dr. Borrmann übrigens weiter führen. Die befindet sich seit dem 6. Dezember 1995 im Krankenhaus. Zunächst studierte Dieter Borrmann Mathematik und Psychologie, dann von 1979 bis 1985 Medizin in Düsseldorf. Als Assistenzarzt war er an verschiedenen Krankenhäusern im Ruhrgebiet tätig, unter anderem in der Inneren Medizin, der Neurologie und der Psychatrie. Seinen Facharzt Titel Neurologie erwarb Dr. Borrmann im November 1992. Die letzten Monate vor der Niederlassung als Neurologe arbeitete er als Assistenzarzt in der Praxis für Neurologie von Dr. Dunkmann in Emmerich. Über seine ärztliche Tätigkeit hinaus arbeitete Borrmann von 1986 bis 2005 als freiberuflicher Verkehrsflugzeugführer und Fluglehrer, unter anderem auch für die Lufthansa.
Geschäftsführer Johannes Hartmann war erfreut, dass Dr. Borrmann die Chefarzt-Position übernimmt. "Es war ein einvernehmlicher Beschluss von Geschäftsführung und Krankenhausleitung." Dr. Borrmann genießt einen hervorragenden Ruf als Neurologe und vertritt damit eine Fachrichtung, die gerade in der Betreuung von Schlaganfall-Patienten in der altersmedizinischen Abteilung von hoher Bedeutung ist. Die Geriatrie verfügt im Willibrord-Spital über 66 Betten. "In meiner Tätigkeit in der Praxis habe ich bis heute 77.000 Patienten gesehen. Das Einzugsgebiet reicht von Straelen und Herongen über Dorsten und Bocholt bis nach Kranenburg."
Der Geschäftsführer sprach anschließend auch kurz noch zwei anstehende Baumaßnahmen an. "Wir sind zurzeit in der Endabstimmung mit der Bezirksregierung in Köln über den Ausbau des vierten Obergeschosses für die Geriatrie. Im September können wir hoffentlich den Bauantrag stellen und mit der Ausschreibung beginnen." Ein weiteres Projekt ist der Umbau des Eingangsbereiches. "Die Stiftung St. Willibrordus wird den Umbau finanzieren." Baubeginn dürfte Anfang 2020 sein.

Autor:

Jörg Terbrüggen aus Emmerich am Rhein

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