"Körper und Köppe" im Raum für Kunst

"Akt und Antlitz" heißt die Ausstellung, die am Sonntag im Raum für Kunst eröffnet wird.
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  • "Akt und Antlitz" heißt die Ausstellung, die am Sonntag im Raum für Kunst eröffnet wird.
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"Akt und Antlitz“ ist die neue Ausstellung im Raum für Kunst überschrieben. „Oder wie man bei uns in Dellwig sagt: Körper und Kopp“, ergänzt Elisa Blumensaat mit einem Augenzwinkern. Eröffnet wird die neue Präsentation am kommenden Sonntag, 17. Juni, um 16 Uhr im Raum für Kunst am Kraienbruch 34. Zur Einführung spricht Andreas Körner. Die Präsentation ist bis zum 1. Juli - täglich von 15 bis 18 Uhr (außer montags und mittwochs) - geöffnet.

Titel, Thema und Ausrichtung der neuen Ausstellung sind klar. Doch wie das Ganze aussehen soll, „dass erfahre auch ich erst am Tag vor der Eröffnung“, verrät Elisa Blumensaat. Einzige Vorgabe an die 13 beteiligten Künstler: Sie dürfen zwei bis drei Arbeiten zeigen, die thematisch in den (Ausstellungs)Rahmen passen. „Für mehr haben wir wahrscheinlich keinen Platz“, weiß die Initiatorin der Kunstraum-Idee.
Die Mischung der Beteiligten ist bunt, aber stimmig. Zeichnungen, Aquarelle, Gemälde, Fotos, Skulpturen und Drucke - die Bandbreite im Raum für Kunst ist in Sachen „Akt und Antlitz“ breit gefächert. Unter den Ausstellenden sind Künstler der Borbecker Gruppe „die kurve“ und solche aus den Arbeitsgruppen im „Raum für Kunst“. In letztgenannte Kategorie fällt Barbara Engelen. Für sie ist es die erste Ausstellung. „Seit einiger Zeit arbeite ich im Raum für Kunst. Der Austausch mit den anderen Künstlern, das Feedback, das man erhält und die vielen Anregungen und Gedankenanstöße sind eine ganz neue Erfahrung für mich.“
In ihren Collagen vearbeitet die Essenerin durchaus ungewöhnliche Materialien. „Dazu gehören Schrauben und Draht ebenso wie beispielsweise Nagellack. Erst kürzlich habe ich entdeckt, welche Möglichkeiten mir eine Nagelbürste liefert.“
Während sich Engelen bei ihrer Ausstellungspremiere dem Thema Antlitz widmet, fährt Peter Schmatolla zweigleisig.
„Die Fremden“ heißen für ihn seine Porträts, die Akte zaubert er aus Farbresten aufs Papier. „Die wollte ich nicht einfach so wegwerfen“, erzählt er. „Da habe ich mich an Akten versucht.“
Die sind seit Jahren das Metier von Helga Griesbacher und Stephan Spitzer. Die beiden sind nicht nur im Raum für Kunst aktiv, sondern gehören zu den Aktmalern, die sich seit 1984 im Schloß Borbeck treffen.

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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