Frauenbundesliga
Last-Minute-Sieg im Derby für die SGS Essen

Zweiter Sieg im dritten Saisonspiel für die SGS Essen im Derby gegen den MSV Duisburg.
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  • Foto: Gohl
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Am dritten Spieltag der Flyeralarm-Frauenbundesliga konnte sich die SGS Essen im Derby gegen den MSV Duisburg mit einem Last-Minute-Sieg drei wichtige Punkte sichern. Vor insgesamt 1.500 Zuschauern im Stadion Essen traf Ramona Petzelbeger in der 93. Minute zum umjubelten 2:1. 

"Duisburg hat super gekämpft, aber Kompliment an meine Mannschaft, dass sie weiter nach vorne gespielt hat. Ich bin froh über die drei Punkte", war SGS-Trainer Markus Högner nach der Partie sichtlich erleichtert. Die SGS war das gesamte Spiel über eindeutig die Mannschaft, mit dem meisten Spielanteil und versuchte immer wieder gegen tiefstehende Duisburger Chancen zu kreieren. "Unser Gegner hat sich lange Zeit die Zähne an unserer Betonwand ausgebissen", fasste MSV-Trainer Thomas Gerstner treffend zusammen und Högner ergänzte: "Das waren zwei LKWs, die da im gegnerischen Strafraum geparkt waren."

Duisburg geht zunächst in Führung

Die Abwehr der Gäste stand stabil und so gelang es den Essenerinnen nicht häufig sich wirklich gefährliche Torchancen zu erspielen. Die erste Möglichkeit hatte Lea Schüller (5.), die den Ball wenige Zentimeter über dem Tor setzte. Kurze Zeit später ging Jana Feldkamp nach einer Flanke von Schüller im Fünfmeterraum hoch zum Kopfball, erwischte die Kugel allerdings nicht richtig, sodass MSV-Torhüterin Carolin-Sophie Härling zur Ecke klären konnte. Die Duisburgerinnen kamen im gesamten Spielverlauf der ersten Hälfte vermehrt über Konterchancen. So auch in der 27. Minute, als drei SGS-Spielerinnen versuchten Antonia-Johanna Halverkamps Ball auf der Linie zu klären. Doch Schiedsrichterin Melissa Joos war der Ansicht, dass der Ball drin war und so stand es 1:0 für die Duisburgerinnen zur Halbzeit. "Ich habe danach etwas die Souveränität bei meiner Mannschaft vermisst, die ich erwarte, weil wir eben auch einige Nationalspielerinnen bei uns haben. Wir sind nach dem Rückstand nervös geworden, aber wir hätten den Stiefel weiter runter spielen müssen", bemängelte Högner. 

Später Ausgleich und Siegtreffer

Auch nach der Pause spielte sich das Spielgeschehen hauptsächlich auf der Duisburger Seite ab. Die Essenerinnen zeigten sich im Offensivspiel jedoch viel zu ideenlos gegen weiterhin tiefstehende Gäste. In der 58. Minute probierte es Ramona Petzelberger mit einem Fernschuss. Fünf Minuten später gab es die dicke Möglichkeit für den MSV auf das 2:0, erneut durch einen Konter, wodurch Lisa-Marie Makas zu einem gefährlichen Flachschuss kam. Wenige Zeigerumdrehungen vor Spielende netzte Turid Knaak (84.) zum 1:1-Ausgleich ein. Nach einer hervorragenden Vorlage ihrer Mitspielerin stand sie völlig frei vor dem Tor und brauchte den Ball nur noch locker einzuschieben. In der Nachspielzeit setzte Petzelberger dann noch einen drauf und drehte das Spiel zum 2:1 aus Sicht der Essenerinnen und sicherte ihrem Team damit den Last-Minute-Sieg im Derby.

"Jetzt konzentrieren wir uns auf die nächste Woche", schaute der SGS-Coach nach der Partie schon wieder nach vorne und spielte damit auf das anstehende, nächste Meisterschaftsspiel an. Bereits am Freitag geht es für die SGS Essen weiter bei der TSG Hoffenheim. Anpfiff der Partie ist um 19.15 Uhr.

Autor:

Charmaine Fischer aus Essen

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