Heiß begehrtes Festival: Physical Theatre im Maschinenhaus

Lea Kallmeier (l.) und Sabeth Dannenberg , Studierende der Folkwang Universität der Künste, geben einen Vorgeschmack auf das Festival ab Donnerstag im Maschinenhaus an der Zeche Carl.
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  • hochgeladen von Sabine Pfeffer

Physical Theatre - das ist Theater mit dem ganzen Körper. Hier wird mit der Mimik erzählt, der Körpersprache, der Bewegung, aber eben auch mit der Stimme. Obwohl sich die Herkunft aus der Pantomime oft nicht leugnen lässt.

11. bis 14. Juli 2013

Die Essener Folkwang Universität der Künste hat dafür die einzige staatliche Ausbildungsstätte in Deutschland. Da ist es kein Zufall, dass sich ein Festival für Physical Theatre in derselben Stadt etabliert.
Allerdings an ihrem anderen Ende, nämlich im Maschinenhaus auf dem Gelände der Zeche Carl in Altenessen, Wilhelm-Nieswandt-Allee 100. Nach dem großen und für viele überraschenden Erfolg des Festivals im letzten Jahr legen die Macher nur ein Jahr später nach. Folkwang Professor Thomas Stich und Maschinenhaus-Vorstand Fabian Sattler möchten auf diese Weise das noch junge Festival-Pflänzchen gedeihen lassen.

Habbe & Meik oder die „Lange Nacht“

Das scheint zu gelingen, denn während es 2012 noch 20 Bewerber für die Auftritte gab, waren es diesmal 80. Entsprechend vielfältig gestaltet sich die Veranstaltung vom 11. bis 14. Juli. Das Spektrum reicht von Maskenspiel über Körper- und Figurentheater bis zu Tanz oder Performance-Anklänge.
15 Kompanien aus acht Ländern nehmen teil, zum Beispiel HeadFeedHands aus Köln/Freiburg, die mit „Alle 4 Minuten“ neue Formen des Bewegungstheaters versuchen (Donnerstag, 20 Uhr). Ferner Folkwangpreisträgerin Charlotte Kath mit „Auf der Suche nach dem guten Ende“ (Freitag, 18 Uhr) oder Polina Borisova aus St. Petersburg mit „Go!“ (Samstag, 21 Uhr).
Auch der, dem diese Namen nichts sagen, kennt zwei andere Teilnehmer: Habbe & Meik. Mit ihren immer wieder neu zerknautschenden Masken begeistern sie seit über 20 Jahren nicht nur ein auf Comedy geeichtes Publikum („The Best“, Samstag, 19 Uhr).

Workshops und Party

Nachdem gerade erst die „Lange Nacht der Industriekultur“ über das Gelände der Zeche Carl fiel, folgt nun eine weitere „Lange Nacht“. Am Samstag stellen sich darin ab 21 Uhr 14 internationale Künstler mit vier Stücken vor.
Workshops und Partys runden das Festival ab, zu dem auch „Carnival“ gehört: Der Studiengang Physical Theatre präsentiert sich am Sonntag von 11 bis 14 Uhr. Das geschieht allerdings nicht am Maschinenhaus, sondern auf dem Campus in Werden.

Karten für die Nachmittags- und Abendveranstaltungen kosten 15 Euro (ermäßigt 7 Euro). Mehr unter Telefon 0201 - 83 78 424 oder www.ptfestival.de

Autor:

Sabine Pfeffer aus Essen-Kettwig

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