Neubau jetzt! Rat segnet GVE-Pläne ab - Stadioneröffnung in 30 Monaten?

Der Jubel der Stadionbefürworter  darf wieder aufbranden: In seiner letzten Ratssitzung als Stadtdirektor konnte Christian Hülsmann (CDU, hier mit Mütze) eine breite Mehrheit für die GVE-Pläne begeistern.
  • Der Jubel der Stadionbefürworter darf wieder aufbranden: In seiner letzten Ratssitzung als Stadtdirektor konnte Christian Hülsmann (CDU, hier mit Mütze) eine breite Mehrheit für die GVE-Pläne begeistern.
  • Foto: Archivfoto: Michael Gohl
  • hochgeladen von Patrick Torma

Für RWE-Fans scheint die lange Zeit des Hoffens und Bangens vorbei zu sein: Am Mittwoch segnete der Rat der Stadt die GVE-Pläne hinsichtlich des Stadionneubaus ab.

Eine breite Mehrheit aus SPD, CDU, FDP und Grüne befürwortete schließlich den von der städtischen Grundstückverwaltung vorgestellten Fahrplan. „Wir freuen uns, dass wir endlich loslegen können“, kommentiert GVE-Pressesprecher Markus Kunze die Entscheidung.

Im Frühjahr 2011 sollen die Arbeiten am Hochbau beginnen; eingeplant ist eine Bauzeit von 30 Monaten, so dass eine Eröffnung der Arena zur Saison 2012/13 erfolgen könnte.

Einkalkuliert ist ein Bugdet von 31 Millionen Euro, den Löwenanteil von 24 Millionen trägt die Stadt, die restlichen 7 Millionen sollen aus der Wirtschaft kommen. Die Luxusausstattung ist für dieses Geld allerdings nicht zu bekommen. Die Tribünen hinter den Toren werden vorerst ohne Bedachung auskommen müssen, auch auf ein elektronisches Bezahlsystem, wie man es aus den modernen Multifunktionsarenen kennt, und VIP-Logen wird verzichtet. „Wir schaffen aber die Vorraussetzungen dafür, dass diese Komponenten ohne weiteres nachgerüstet werden können“, so Kunze. Bis dies der Fall sein kann, müssen die Rot-Weissen aber zunächst in Vorkasse gehen - mit entsprechendem, sportlichem Erfolg, versteht sich.

„Wir lassen uns da nicht von RWE beeinflussen“, führt der GVE-Sprecher weiter aus, schließlich sei das Stadion in erster Linie eines für den Sportstandort Essen. Die Bundesliga-Kickerinnen von der SGS dürfen hier ebenso auflaufen wie auch die Schwarz-Weißen vom Uhlenkrug - vorausgesetzt, Erfolg und Zuschaueraufkommen stimmen. Eine Stadionbetriebsgesellschaft soll weitere Nutzungen erschließen - damit die jährlichen Betriebskosten von 500.000 Euro auch bestens angelegt sind.

Autor:

Patrick Torma aus Essen-Nord

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