Projekt „Stadtteilhabe“ geht weiter!
BIGWAM und Projektteams erreichen Teilerfolg!

Essen 30.01.2019
Es war ein unerwartet konstruktiver Termin, zwischen der Stadtverwaltung, vertreten durch die Dezernentin Frau Raskob und dem Vertreter des Amtes für Straßen und Verkehr sowie der Ruhrbahn einerseits und den Gewinnerteams des Projektes „Stadtteilhabe“ sowie der BIGWAM andererseits.
„Nach einer langen Wartezeit von weit mehr als einem Jahr zwischen Abschlusskonferenz des Projektes und neuerlichem Start wurde am Mittwoch ein sehr gutes Gespräch auf Augenhöhe geführt“, so Klaus Barkhofen von der BIGWAM. Die Bürger aus dem Stadtteil Bergeborbeck/Bochold
und die Projektteams hatten sich vorab in einem offenen Brief, inklusive einer umfangreichen Unterschriftenliste, über die viel zu lange Zeit der Inaktivität beschwert.
Die Stadt hatte offenbar ihre internen Hausaufgaben gemacht, muss aber dringend an Ihrer Außenkommunikation arbeiten. Denn allen außenstehenden Beteiligten, inkl. der Ruhrbahn, war der Stand der Planungen der Verwaltung und dass überhaupt weiter darüber nachgedacht wurde, nicht konkret bekannt. Nun aber gab es endlich einen nächsten Schritt, dem nun auch weitere folgen sollen.
Die ihres Erachtens wichtigsten Punkte des gemeinsamen Projektteamkonsenses, hat die Bürgergruppe positiv platzieren und verständlich machen können. „Für uns steht im Vordergrund vor allem die Sicherheit der Anwohner*innen, insbesondere der besonderen Gruppe der älteren Anlieger
und der dementen Anwohner aus dem Seniorenstift und Geriatriezentrum“, so die Projektteamleiterin der Gruppe „Contilia“, Annette Börries. Der Teamleiter der Gruppe „Rosenkranz“, Herr Zumbrägel, ergänzte: „Außerdem gilt es, das Radwegenetz auch hier anzuschließen und die Sicherheit der Radfahrer zu gewährleisten!“.
Es besteht nun gute Hoffnung, dass auf dieser Grundlage eine nachhaltige Lösung entstehen kann.
Und zwar bereits 2020!!! Dies ist möglich, da die Stadt und Ruhrbahn die Planung und damit die Umsetzung der Haltestelle „Zinkstr.“ vorgezogen haben und eine Kombination mit den sach- und kostengerechten Wünschen der Teams übereinanderlegen werden. „Wir als Bürger verstehen die haushaltstechnischen Konflikte einer Stadtverwaltung und wissen, dass es hier nicht um ‚Wünsch Dir
was‘ sondern um ‚So isses‘ geht“, meint Klaus Barkhofen und weiter, „uns ist an einer Lösung gelegen, die alle wichtigen Parameter unserer Projekte enthält, aber auch finanziell machbar und damit auch realisierbar ist. Wir als sachkundige Bürger werden uns gerne in die weiteren Planungen einbringen.“
Der nächste Termin wird vom Amt f. Straßen und Verkehr sowie der Ruhrbahn bereits im Q2/19 anberaumt werden, indem die Teams und BIGWAM mit den Planern einen Vorschlag weiter diskutieren können. „Eine Bürgerbeteiligung ist uns sehr wichtig, da wir als Verwaltung nicht alle Voraussetzungen des Umfeldes kennen und damit üblicherweise berücksichtigen können, deshalb ist uns die Meinung sachkundiger Menschen sehr wichtig“, so die Dezernentin Raskob.

Der vehemente Einsatz der Teams und BIGWAM hat sich im Ergebnis somit doch offenbar gelohnt!

Die nächste Bürgerversammlung ist am 14. März 2019 im Kreuzer. Dabei wird es bei der anschließenden Mitgliederversammlung des BIGWAM e.V. auch um Köpfe gehen, da die Vorstandswahlen wieder anstehen.

Mehr Infos auf unserer Homepage www.bigwam.org
Klaus Barkhofen, Sprecher der BIGWAM e.V.

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