Glosse: Hadern mit dem Ende

Mögen Sie auch kein Ende? Ich meine nicht das Ende eines Films oder einer Wurst. Nein, ich meine ein endgültiges Ende. Wenn man sich beispielsweise von jemanden endgültig verabschieden muss, weil eine Beziehung oder ein Job vorbei ist. Solche Situationen mögen die meisten Menschen nicht.

Mit Endgültigkeit haben Menschen anscheinend sowieso generell ein Problem. Nicht umsonst sind die Religionen am erfolgreichsten, die uns Hoffnung auf ein Fortbestehen geben – sei es in Form von Reinkarnation oder einem irgendwie andersgearteten Leben nach dem Tod. Wir behelfen uns dann oft mit Sprüchen wie: „In jedem Ende steckt ein Neuanfang“ oder „Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere.“, aber wie man es auch dreht und wendet, ein Ende bleibt ein Ende. Und viel zu oft haben wir keine andere Wahl als uns diesem zu stellen. Was hilft, sind Perspektiven.

In der nächsten Ausgabe gibt es wieder einen „Guten Tag“. Ich hoffe das hilft Ihnen, denn hier war es das jetzt von mir. ENDE!

Autor:

Nina Sikora aus Essen-Ruhr

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