HEIMATLICHE gedankenreiche´Spaziergänge ...

...an der RUHR, in Essen...
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oder tatsächlich schon … A N G S T - GEDANKEN!?!

Einundzwanzigstes Jahrhundert:

Deutschland, Europa und die Welt

ESSEN, Anfang April 2017
Leben in diesen Zeiten…

Leider komme ich seit einigen Monaten nicht mehr zu diesen ein, oder gar zwei bis dreimal pro Woche-SPAZIERGÄNGEN!
Wenn ich diese dann aber nun doch wieder irgendwie in meinen Alltag hinein-drücke, einfach, weil es sein muss und bei der „Entspannung“ helfen soll, dann kommen mir schon manchmal Gedanken, einfach so.
Gedanken, über dies´ und das. So, wie diese wohl Jeder einmal zu denken pflegt…
Oder?!?
Ich raffe mich also auf und spaziere los… diesmal in lieber vertrauter Gesellschaft.

Dennoch bleibt es nicht aus, dass Jeder mal´ so hin und wieder einige Schritte für sich alleine, still und entspannt, läuft, oder auch mal´ zurück bleibt, langsamer wird, für sich so nachdenkend….
Jeder für sich, vielleicht, etwas Anderes denkend.

Sehr sonnig und warm soll es werden, und schon nach wenigen Metern merken wir, wie gut die Sonne tut.
So friedlich wirkt so Vieles, wenn man es selbst mit Ruhe betrachtet, und keiner stört sich an den vielen verschiedenen Menschen auf dieser Wiese, auch nicht an den größeren Gruppen, die da picknicken. Seit Jahrzehnten ist das ein gewohntes Bild im Ruhrgebiet. Nie haben mir solche Szenen Angst gemacht, auch heute nicht und auch an schmuddeligen Bahnhöfen habe ich mich vielleicht mal´ nicht so wohl gefühlt, aber selten „unsicher“.
Auf diesen Spaziergängen in der Freizeit kenne ich auch keine Angst.
Warum auch?
Natürlich denke ich nach. Grüble vor mich hin.
Besonders, wenn ich ganz allein, vielleicht nur mit Camera „bewaffnet“ unterwegs bin…

Die Sonne meint es wirklich besonders gut, an diesem Sonntag, und wir müssen rasten. Trinken.
Und wieder kreisen Gedanken, ja, auch darum, wie und wo ist denn bloß die nächste Gelegenheit, eine Toilette aufzusuchen! Auch das kann ein kleiner Stress werden, vielleicht fast schon in Angst umschlagen, was, wenn man denn keine Toilette findet, rechtzeitig?!
Nun, weiter auf unserem Spaziergang, verdränge ich diese Gedanken ans „Wasserlassen“ so gut es geht und suche am ach-so blauem Himmel nach Antworten, auf all´ diese Fragen, die man hin und wieder einfach mal´ so hat!
Oder, habe nur ich solche Gedanken?
Während der Spaziergänge?
Wir kommen vorbei an weitläufigen Wiesen, belegt mit Menschen.
Mit vielen Menschen!
Vielerlei Herkunft, verschiedener Kulturen, wie es scheint. Mich stört es nicht. Die Würstchen auf den mitgebrachten Grill-Ersatz-Geräten machen auch uns hungrig. Wir lächeln einander zu, im Vorbeigehen.

Was, denke ich, ist aus so mancher Idee in dieser Welt geworden? Was geschieht gerade, hier auf der Erde? In dieser Welt?
Doch, ich gebe zu, da hat sich was´ verändert, nicht nur im Denken und Fühlen, in dieser Gesellschaft!

Muss ich nicht doch

Angst

haben?

Einen Teil an diesem Tag, klar, legen wir auch per BAHN zurück.
Es wäre einfach zu weit und zu viel zu laufen. Und auch an den Bahnhöfen sitzend, wartend, … lassen mich die einen oder anderen Gedanken kaum los.
Natürlich gibt es immer Etwas zu Grübeln.
Ist es wirklich anders geworden?
Jetzt, wo ich seit vielen Jahren schon wieder komplett „OHNE ein AUTO lebe“ und eben viel herum laufe und viel mit dem ÖPNV fahre und entsprechend viel „erlebe“ … ja, vielleicht, haben sich auch meine Gefühle ein klein wenig verschoben. Verändert.
Nicht immer ist alles nur angenehm und nur schön!
Unsere Welt bietet eben eine Menge schöner Dinge, doch leider gibt es auch immer wieder Kritikpunkte und weniger schöne Begegnungen, Erlebnisse und/oder Zustände.
Die Gedanken sind hierbei vielfältig, es geht um die zunehmende Vermüllung und Verarmung weltweit, genauso wie auch um diese „Werte-Diskussion“ und natürlich allgemein darum, wie lange kann ich, können wir alle noch einfach so … SPAZIEREN gehen?
Bleibt es so, dass ich frei entscheiden kann? Finde ich noch Orte, an denen ich „atmen“, ja, nahezu aufatmen kann? Auch als Asthmatiker?
Werden Kinder endlich nicht weiter „zurückgelassen“ und Mädchen und Frauen endlich irgendwann GLEICH-WERTIG behandelt, „geschützt“ und gleich entlohnt für gleiche Tätigkeiten?
Was würde aus dieser Welt werden, wenn es endlich viel, viel weniger Kriege, Todesstrafen und HASS und Gewalt gäbe, als wir diese täglich in den Nachrichten gezeigt bekommen oder sogar selbst LIVE erleben (müssen)?
Unser Spaziergang neigt sich dem Ende entgegen, wir fahren noch ein Stück mit einer sogenannten „Schnell-Bahn“ und endlich kann ich eine Toilette aufsuchen, danach etwas leckeres essen und trinken, und entspannt diesen FREIEN sonnigen Tag genießen.
Dennoch,
einige Gedanken bleiben haften,
sind gar nicht zu Ende gedacht gewesen und nun zaubert das Stück Torte auf dem Teller ein Lächeln in mein Gesicht.
Wieder habe ich all´ diese fremdländisch aussehenden Gesichter von eben, von der Wiese, vor mir… wie fröhlich sie zusammen saßen, wie friedlich gelassen und wie viele verschiedene Menschen da gemeinsam ihre Freizeit genossen. Schwer vorstellbar dann die Szenerien, die ich abends in den TV Nachrichten gezeigt bekomme.
Die Welt ist schlecht, ich weiß, und die Welt ist doch auch schön. Natürlich.
Und bei diesen Spaziergängen, den kurzen, den kleinen zwischendurch im Alltag oder den etwas ausgedehnteren an den freien, schönen Tagen, da wird irgendwie immer „nachgedacht“. Ob ich will oder nicht!
Der Tag ist gut verlaufen, kann mich noch gut erinnern.
Dank der netten Begleitung, des guten Essens und und und.
Gedanken, Gefühle …gerade die der Angst, der Unsicherheit können fatale Folgen haben. Nicht nur für Einen selbst, ich weiß.
Dennoch kann man bei Spaziergängen so gut grübeln, nachdenken. Und dabei eben immer mehr oder weniger frische LUFT einatmen und vor Allem gen´ Himmel schauen!
Noch lebt diese Welt!
Noch lebe ich, in Freiheit.

Darf denken und fühlen wie ich will, und darf es mitteilen.

Angstgedanken, habe ich früher seltener gehabt, eher gar nicht.
Und auch heute gebe ich mir große Mühe, meine diese Heimat nicht aus einer Furcht heraus zu betrachten. Dabei dennoch alles im Auge behalten und sich immer wieder den entspannenden, positiven Dingen hin geben, scheint aber wichtiger, denn je.
Leben in diesen Zeiten ist sicher nicht immer einfach.
Auch hier, in Deutschland nicht.

Doch ist es für Viele von uns hierzulande noch immer viel „freundlicher“ als anderswo, und solange wir das erleben können und schützen und verteidigen können, mit Offenheit, sollten wir es tun. Uns zu liebe.

Unserer Freizeit, unserer Freiheit zuliebe.
Uns selbst zu Liebe.
Ich raffe mich also auf, und gehe wieder,
sofern es Gesundheit, Arbeitszeiten und sonstige Zeit erlauben, einen kleinen SPAZIERGANG machen.

OHNE ANGST!

Runterkommen, und nachdenken, erfahren, erleben, genießen,
GEMEINSAM...
und

L E B E N !

Fotos: AAT, April 2017
Text: AAT, Mai 2017 GEDANKEN...

Autor:

ANA´ stasia Tell aus Essen

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