Viel Arbeit und noch mehr Abfall am Tag der CDU-Aktion `SAUBER IST IN`!

Mit Spaß und Freude und natürlich Coronakonform auf zur Stadtteilreinigungsaktion 2020!
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  • Mit Spaß und Freude und natürlich Coronakonform auf zur Stadtteilreinigungsaktion 2020!
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Mit Harken, Rechen, Besen, Schaufeln und Men- & Womenpower gegen Schmutzecken in Kupferdreh!

Am letzten Freitag fand die diesjährige Aktion `SAUBER IST IN - Unsere Stadt- und Ortsteile Byfang, Dilldorf und Kupferdreh sollen schöner werden!` der lokalen CDU statt, und für die aktiven Mithelfer gab es wieder reichlich Arbeit, um öffentliche Flächen und Plätze vom Müll und Unrat zu befreien sowie Grünbeete auf Vordermann zu bringen. Denn im Vorfeld der seit vielen Jahren etablierten `Stadtteil-Reinemachaktion` forderten die örtlichen Christdemokraten wieder im Stadtspiegel sowie den sozialen Medien dazu auf, Orte und Plätze in Byfang, Dilldorf und Kupferdreh zu benennen, die zwingend einer Reinigungs- und Entmüllungsaktion bedurften. Das Ergebnis waren in diesem Jahr neun genannte `Schmutzecken` an unterschiedlichen Standorten, welche im Vorfeld der Aktion bereist und besichtigt wurden, um eine Arbeitsprioritätenliste zu erarbeiten und festzulegen.

Am späten Freitagnachmittag ging es dann ans Werk und dem wildwuchernden Grünzeug sowie dem wahllos weggeschmissenen Abfall mit Harken, Gartenscheren, Rechen, Besen und Schaufeln an den Kragen! Trotz des großen mehrstündigen ehrenamtlichen Engagements war es leider auch in diesem Jahr nicht möglich, alle genannten Standorte einer Pflege- und Aufräummaßnahme zu unterziehen - aber einiges wurde doch, trotz des später einsetzenden Regens, geschafft. Gerade der durch viele Bürgerinnen und Bürger genannte schlechte Pflegezustand des neuen Busbahnhofes in Kupferdreh wurde mit vereinten Kräften angegangen. So wurden die Grünflächenbeete und Inseln vom Müll und Unrat befreit, ein ausgiebiger Grünschnitt vorgenommen, alle Bereiche ordentlich geharkt sowie der gesamte Oberflächenbereich ausgiebig und ordentlich gefegt.

Die Ausbeute der intensiven Reinigung waren mehr als 20 große Müllsäcke, voll mit vertrocknetem Grünschnitt oder wild entsorgtem Abfall. Ob Flaschen, Dosen, Papp- und Kunststoffschalen aus den anliegenden Fastfood-Buden, ob Bus-Nothammer, Schere oder Elektrogerät, ob Hundekot, Essensreste, Präservative oder Zigarettenkippen! Es machte die ehrenamtlich Mithelfenden schon sehr nachdenklich, dass trotz zahlreich aufgestellter Mülleimer und Aschenbecher am neuen Busbahnhof die schön gestalteten Frei- und Grünflächen anscheinend bei einigen Mitbürgern nur als Müllentsorgungsflächen angesehen werden. Dieser Eindruck wurde noch dadurch verstärkt, dass während der Reinigungsaktion einige Mitmenschen geradezu mit provozierender Haltung ihren Abfall auf dem Boden entsorgten. Zum Glück gab es von vielen Passanten auch aufmunternde Unterstützung und lobende Worte, so dass am Ende die Teilnehmer der „Sauber-Zauber-Aktion“ zwar erschöpft, aber mit dem Ergebnis der getanen Arbeit zufrieden waren. Entsorgt wurde der eingesammelte Müll wie in jedem Jahr bei den Recyclinghöfen der EBE!

Trotzdem blieb bei den vielen CDU Helfern erneut die ernüchternde Erkenntnis haften, dass das bürgerschaftliche Engagement zur Pflege der öffentlichen Grünanlagen nur ein kleiner zusätzlicher Baustein sein könne. Die Politik müsse, wie es der CDU-Vorsitzende Dirk Kalweit zusammenfasste, aufgefordert bleiben, die finanziellen und personellen Voraussetzungen und Rahmenumstände dafür zu schaffen, dass die öffentliche Infrastruktur in einem ordentlichen und gepflegten Zustand gehalten werden könne. Dazu müssten einerseits zwingend die Pflegeintervalle erhöht sowie andererseits die Fehlverhalten im öffentlichen Raum klar und durchgreifend sanktioniert werden. Das Wegwerfen von Abfall oder Zigarettenkippen, die rechtwidrige Anbringung von Graffiti, das Urinieren im Freien oder die Notdurft-Verrichtung in öffentlichen Grünanlagen sind keine Kavaliersdelikte, sondern Ordnungswidrigkeiten. „Hier muss die Stadt klare Kante zeigen!“, wie es Thomas Hertel deutlich auf den Punkt brachte.

Autor:

Dirk Kalweit aus Essen-Ruhr

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