NABU Ruhr und Evangelische Kirche Essen sind dabei
KlimaEntscheid Essen wächst

Der KlimaEntscheid Essen will die städtische Klimapolitik auf 1,5-Grad-Pfad bringen. | Foto:  Günter van Meegen / LK
  • Der KlimaEntscheid Essen will die städtische Klimapolitik auf 1,5-Grad-Pfad bringen.
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  • hochgeladen von Claudia Grosseloser

20 Unterstützer verstärken inzwischen den KlimaEntscheid Essen. Zu dem Kreis gehören Umweltinitiativen, die Scientists forFuture und jetzt auch die Evangelische Kirche. Sie stehen hinter der Forderung nach Klimaneutralität bis 2030.

“Wir sind begeistert über den Zuspruch, denn er macht sichtbar, dass es zunehmend einen gesellschaftlichen Konsens in Sachen Klimakrise gibt: Die Zeit des Abwartens ist vorbei, jetzt geht es darum zu handeln”, sagt Petra Boesing, Vertretungsberechtigte des KlimaEntscheids.

Zu den ersten Unterstützern zählen:

Schöpfung bewahren: Evangelische Kirche Essen

Diese Haltung vertritt auch die Evangelische Kirche, die den KlimaEntscheid “mit aller Deutlichkeit” unterstützen will, so Superintendentin Marion Greve in ihrer offiziellen Zusage: “Sollte es zur Unterschriftenaktion kommen, werden wir gerne am Haus der Evangelischen Kirche in der Innenstadt und in der Marktkirche Sammelstellen für Unterschriften aufstellen und unsere Gemeinden entsprechend informieren.”

Partner der frühen Stunde: NABU Ruhr und die Naturschutz Jugend Essen/Mühlheim

“Klimaschutz und Naturschutz müssen gemeinsam gedacht und angegangen werden, denn die Auswirkungen der Klimakrise auf die biologische Vielfalt sind bereits jetzt deutlich spürbar. Zugleich spielt der Schutz von großen intakten Ökosystemen wie Wäldern, Mooren, Feuchtgebieten und Grünland als natürliche Kohlenstoffspeicher eine zentrale Rolle in der Bewältigung der Klimakrise. Daher positionieren wir uns klar hinter dem KlimaEntscheid Essen. Je eher wir die Klimaneutralität erreichen, desto besser“, sind sich die beiden Vorsitzenden Frauke Krüger und Vanessa Burneleit von Naturschutzbund Ruhr und Naturschutzjugend Essen/ Mülheim einig. 

Die Wissenschaft: Scientists for Future Rhein/Ruhr

„Klimaneutralität 2050 ist aus wissenschaftlicher Sicht hochriskant. Die Funktion verschiedener grundlegender Systeme des Planeten sind in akuter Gefahr. Wir müssen jetzt umsteuern, daher stehen wir hinter dem KlimaEntscheid Essen und seiner Forderung”, sagt Thomas Olzamowski, Mitarbeiter des Fraunhofer ITWM und Mitglied der Scientists for Future Rhein/Ruhr.

Neben diesen unterstützen weitere Organisationen und Unternehmen den KlimaEntscheid Essen.

Mit dem Bürgerbegehren will der KlimaEntscheid Essen einen Ratsbeschluss vom 26. August 2020 kassieren, in dem der Rat der Stadt Essen das Klimaziel 2050 bekräftigt.
Diese Entscheidung gleiche einer Absage an das Pariser Abkommen samt 1,5-Grad-Ziel. Um dieses zu erreichen, reicht das weltweite CO2e-Budget nach aktuellem Stand der Wissenschaft nur noch bis Ende 2027 (mcc-berlin.net) - entschlossenes Umsteuern könnte eine Trendwende einleiten, so der KlimaEntscheid Essen.
 
Der KlimaEntscheid Essen fordert konkret: die Ausarbeitung und Umsetzung eines Klimaaktionsplans mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2030. Dafür müssen rund 15.000 EssenerInnen die Forderung unterschreiben. Die Unterschriftenphase beginnt, sobald die Stadt offiziell die Kosten geschätzt hat.

Wer den KlimaEntscheid Essen unterstützen möchte oder an weiteren Informationen
interessiert ist, wendet sich an: mail@klimaentscheid-essen.de

Autor:

Lokalkompass Essen-Süd aus Essen-Süd

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