Vorlage der Verwaltung geht in Ratssitzung ein
Zielsetzung: CO2-Reduzierung bis 2030 um 40 Prozent

Der Ausschuss für Umwelt, Verbraucherschutz, Grün und Gruga hat in seiner gestrigen Sitzung (2.7.) eine Vorlage der Verwaltung empfohlen, mit der die Stadt Essen ihr Engagement zum Klimaschutz intensivieren soll. Der Rat entscheidet darüber in seiner Sitzung am 10. Juli.

Zentraler Punkt des Vorschlags der Verwaltung ist die offizielle Selbstverpflichtung, die die Stadt Essen im Rahmen der Mitgliedschaft des Konvents der Bürgermeister eingehen soll. Damit würde sich die Stadt Essen grundsätzlich dazu verpflichten, dass die Emissionen von Kohlendioxid (CO2) auf dem Stadtgebiet bis 2030 um mindestens 40 Prozent reduziert werden. Die drei inhaltlichen Säulen des Konvents der Bürgermeister sind Klimaschutz, Klimaanpassung und eine sichere, nachhaltige und bezahlbare Energieversorgung. In die Tat umgesetzt werden soll diese Verpflichtung insbesondere mit einem Aktionsplan für Klima und Energie (Sustainable Energy and Climate Action Plan = SECAP), der innerhalb von zwei Jahren vorgelegt werden soll.

Grundlage für diesen Aktionsplan wäre in Essen das Integrierte Energie- und Klimakonzept (IEKK). Hierin bündeln die Stadt und der Konzern Essen bereits seit 2009 alle kommunalen Anstrengungen zu Klimaschutz und Klimaanpassung. Im Moment werden darin über 130 Maßnahmen und Projekte zusammengefasst und von der Grünen Hauptstadt Agentur weiterentwickelt. Die Maßnahmen, deren Fortschritte und Ergebnisse werden fortlaufend kontrolliert, dokumentiert und jährlich in Bilanzberichten zusammengefasst.

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