Achtung Feinstaub, bitte nicht atmen...
Das Ding mit der Luft

Mit der Luftqualität in Großstädten wie Essen ist das so eine Sache. Spätestens wenn man aus dem Urlaub von der See oder aus ländlichen Gebieten zurück kehrt, bemerkt man: Die Luft hier in Essen ist nicht sonderlich frisch.

Dabei hat die Belastung der Luft mit Schadstoffen wie Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Benzol und Blei in den letzten 25 Jahren deutlich abgenommen. Dafür gibt's eine gehörige Portion mit Feinstaub, Stickstoffoxide und Ozon. Der Klimawandel lässt grüßen.
Doch anstatt im großen Stil an Lösungen zu basteln, werkelt jede Stadt irgendwie an eigenen Konzepten, um die Grenzwerte nicht zu überschreiten.
Das gipfelt dann in ziemlich schrägen Dingen: In Kiel werden zum Beispiel Diesel-Autos zeitweise auf eine andere Fahrspur geleitet, damit die nahe Mess-Station nicht meckert. Und in Bochum gibt's nun auf einer Hauptverkehrsstraße eine Tempo 30-Zone mit dem Zusatz "Luftreinhaltung". Selbst die Fachleute der Bundesregierung bezweifeln, ob das irgendetwas bringen könnte oder sogar das Gegenteil erreicht wird: viel Dreck, der extra-langsam aus dem Auspuff gepustet wird.
Mal schauen, mit welchem Genie-Streich es den Essenern Stadtplanern gelingen wird, die Luft in hiesigen Gefilden zu verbessern und den Klimaschutz voran zu treiben.

Ihre Vorschläge?

Autor:

Frank Blum aus Essen-West

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