Premiere der Klima- und Nachhaltigkeitskonferenz in der Zeche Carl
Startschuss für den Stadtwandel

Über ein volles Haus konnten sich die Veranstalter der ersten Klima- und Nachhaltigkeitskonferenz in der Zeche Carl freuen.
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Heinrich Strößenreuther aus Berlin zeichnet eine düstere Zukunft der Erde. - Wenn sich nicht schnell etwas ändert. Einen lokalen Startschuss dazu gab's auf der ersten Klima- und Nachhaltigkeitskonferenz “Gemeinsam für Stadtwandel”, die in der Zeche Carl über die Bühne ging.

Das war eine echte Überraschung für die Initiatoren der Konferenz, Christiane Gregor (Parents for Future), Maria Lüttringhaus (Parents for Future) und Björn Ahaus (Initiative für Nachhaltigkeit e.V/Radentscheid Essen): die Zeche Carl war rappelvoll und für diese Veranstaltung konstenlos zur Verfügung gestellt worden.
Über 30 lokale Initiativen hatten die Chance, sich in jeweils 120 Sekunden in einem Stadtwandel-Gezwitscher vorzustellen.
Sie alle eint die gemeinsame Sorge um die Zukunft und die Suche nach Wegen aus der Klima- und Umweltkrise.
Bevor es in die verschiedenen Themenforen ging, um konkrete Ideen für die weitere Arbeit zu finden und sich miteinander zu vernetzen, hielt Heinrich Strößenreuther aus Berlin einen eindrucksvollen "Begeisterungsvortrag". Der ehemalige Greenpeace-Campaigner ist aktiv im Vorstand German Zero e. V. und Mitinitiator des Berliner Mobilitätsgesetzes.
"Unser gemeinnützige Verein befindet sich derzeit in der Vorbereitung für ein 1,5-Grad-Gesetzespaket, hin zu einem klimaneutralen Deutschland bis spätestens 2035. Einen Schlüssel zum Erfolg bilden „Klimaentscheide“ in Städten", so Heinrich Strößenreuther. Nur wenn es gelingt, auf verschiedenen Ebenen, Klimaziele durchzusetzen, könne die massive Erwärmung der Erde gestoppt werden, die ganze Teile der Erde entlang des Äquators unbewohnbar machen könnte. Mit verheerenden Folgen: Hunger, Flucht, Bürgerkrieg.
Das Ziel der Initiative German Zero: "Wir machen Deutschland innerhalb von zehn Jahren klimaneutral. Für dieses Ziel erarbeiten wir jetzt den Klimaplan und die Gesetze, die wir 2022 mithilfe tausender Freiwilliger und einer bundesweiten Kampagne durch den Bundestag bringen wollen. Gemeinsam setzen wir in Deutschland das um, was die Bundesregierung 2015 beim UN-Klimagipfel in Paris bindend zugesagt hat, um die Erdüberhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen."
Zu Beginn und zum Abschluss der Konferenz präsentierte Simon Wehden seinen Klima-Song. Und auch Unterhaltung gab's: PoetrySlam mit "Christofer mit F". Alle Kinder durften in der kreative Naturwerkstatt mitmachen, die die Naturschutzjugend eigens für diesen Tag organisiert hatte.

Autor:

Frank Blum aus Essen-West

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