Software AG Stiftung gewinnt RuhrCup auf der Helmut-Rahn-Sportanlage
König Otto ehrte den RuhrCup-Sieger

Immer für den sozialen Zweck und für eine Anekdote zu haben: Otto Rehhagel.
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Kein Geringerer als König Otto war der Ehrengast zum 10-jährigen Jubiläum des RuhrCups, dem Fußballturnier der Stiftungen. Elf Stiftungen traten an zwei Tagen auf der Helmut-Rahn-Sportanlage gegeneinander an. Am Ende hatte die Software AG Stiftung die Nase vorn. Sie besiegte im packenden Finale die Deutsche Bundesstiftung Umwelt mit 2:1 n. E.

von Harald Landgraf

Der inzwischen 80-jährige Otto Rehhagel ist immer für eine Anekdote gut. Beim Fußballfest erzählte er auf lustige Weise, wie er mit Kaiserslautern Meister wurde, oder was er den Spielern der griechischen Nationalmannschaft mit auf den Weg gab, um bei der EM 2004 im Finale Portugal zu besiegen. Das Publikum auf der Helmut-Rahn-Sportanlage applaudierte laut.
Warum er denn nicht vorgeschlagen hätte, mal Trainer bei Schalke zu werden, wo er doch so gut mit Clemens Tönnies befreundet sei, wurde Rehhagel gefragt. Er antwortete, er wolle doch, dass die Freundschaft erhalten bleibt. Alle lachten. Die Stimmung kurz vor der Siegerehrung war fabelhaft.

Nach den Spenden von je 3.666 Euro an die DJK SG Altenessen, Mabilda e.V. in Duisburg und Sportfreunde Brackel in Dortmund, sowie 500 Euro an die Essener Chancen e.V., kam es dann zum Highlight des Freitags. Der RuhrCup wurde in die Siegerhände gereicht, von König Otto. Blitzlichtgewitter. Das Team der Software-AG freute sich riesig über den Erfolg.
Zuvor hatte es in einem packenden Elfmeterschießen seinen Gegner bezwungen. Auf die Plätze wurden folgende Mannschaften verwiesen: Suisse (3.), Friedrich-Ebert-Stiftung (4., seit langem mal nicht im Finale), Joachim Herz Stiftung (5.), stark verbessert die Stiftung Mercator auf Rang 6, Stifterverband (7.), K. Adenauer-Stiftung (8.) und auf den letzten Rängen (9 - 11), die Stiftungen Volkswagen, Bertelsmann und Robert Bosch.

Lebende Legende

Otto Rehhagel freute sich auf seinen Besuch, denn "nachdem ich nichts mehr mache, werde ich als lebende Legende herumgereicht", äußerte er augenzwinkernd, "das mache ich aber gerne." 
Bedeutend war, dass er die Helmut-Rahn-Sportanlage besuchte: "Die 54er waren die Helden meiner Jugend."
Bezogen darauf, dass Essen 1955 Deutscher Meister war, sagte er: "Es gibt heute keine guten Fußballer mehr aus Essen - Wo sind sie geblieben?"

Von Veranstalter-Seite war das Turnier gelungen - es regnete am Freitag zum Glück erst später. Philipp Wesemann, Sprecher der Stiftung Mercator als Mit-Initiator: "Die zwei Tage liefen gut, sportlich fair, spielerische Qualität war durchwachsen, aber es ging um den guten Zweck. 11.500 Euro wurden vergeben für gemeinnützige Zwecke in der Region."
Es gehe nicht rein um den sportlichen Wettbewerb. Das Turnier diene auch dem gemeinsamen Austausch der Stiftungen untereinander auf der informellen Ebene, weil man sich ansonsten kaum persönlich treffe.
Ausrichter war der SC Phönx Essen auf der Helmut-Rahn-Anlage.

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