Fachgeschäft für Stadtwandel

Im Fachgeschäft für Stadtwandel soll Nachhaltigkeit praktiziert werden.
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Initiative setzt sich für Nachhaltigkeit im Bezirk ein

2017 war Essen die grüne Hauptstadt Europas. Das Jahr ist zwar um, dennoch ist das Projekt damit noch lange nicht abgeschlossen. Auch weiterhin engagieren sich Menschen, um dieses Thema im Stadtgebiet am Leben zu erhalten.


Stefan Kohlmann, Björn Ahaus, Wiebke Jünger, Dominik Frieling, Jessica Lehmann, Patricia Lopes, Ariane Moellmann - diese Personen bilden das mehrköpfigeTeam, welches sich bereits in unterschiedlichen Konstellationen in Essen und Umgebung engagiert. Nun haben sie eine neue Idee: Ein leerstehendes Ladenlokal im Stadtteil Holsterhausen soll das „Fachgeschäft für Stadtwandel“ werden. Eine Keimzelle für sozial-ökologischen Wandel im Quartier.

Grüne Zukunft im Mittelpunkt

Der Laden soll allen Menschen offen stehen, die konstruktiv an der grünen Zukunft des Stadtteils mitwirken wollen. So soll die Mobilitäts- und Energiewende im Kleinen vorangetrieben werden.
„Mit diesem Ladenlokal hoffen wir, dass man sich so noch mehr vernetzen kann und dass neue Kontakte entstehen“, erklärt Stefan Kohlmann das Vorhaben. „Da es viel Leerstand gibt, haben wir uns gefragt, wie man sich das zu Nutze machen kann. Daraus entstand dann die Idee eines fest angesiedelten Fachgeschäfts für den Stadtwandel. Zusammen mit Bürgervereinen möchten wir damit einen Ort der Begegnung schaffen.“

Emissionsfreie Nahmobilität

Im „Fachgeschäft für Stadtwandel“ soll Nachhaltigkeit Spass machen. Emissionsfreie Nahmobilität soll gefördert werden, Upcycling betrieben und Recycling-Materialien verwendet und weitere Anstöße gegeben werden. Durch ein Geschäft, das stationär verankert ist, soll der Kontakt zu Quartiersbewohnern und Passanten, vor allem auch durch zahlreiche Aktionsformen, hergestellt und gehalten werden.
Die Initiative von Privatpersonen finanzieren sich durch Fördergelder und sind an die Initiative für Nachhaltigkeit angedockt. Ein Bürgerladen soll das Zentrum des Projekts werden und von Bestand sein.

Fachgeschäft als Leihladen

„Ideen für das Fachgeschäft haben wir schon viele“, so Kohlmann weiter. „Unter dem Motto Energiewandel im Quartier anpacken, soll etwa der Radverleih ausgebaut werden und wir können uns vorstellen, dass es in Richtung eines Leihladens geht. Dort kann man sich dann zum Beispiel eine Bohrmaschine ausborgen oder andere Alltagsgegenstände, die man nicht selbst besitzt. Außerdem soll das Fachgeschäft ein Ort für Aktivitäten aller Art werden, in dem auch Veranstaltungen und Workshops angeboten werden, um tiefer in das Thema Nachhaltigkeit einzusteigen.“

Möglichkeiten im Quartier nutzen

Auch Aktionen, die durch die Initiative, die an Transition Town angedockt ist, bereits realisiert wurden, sollen natürlich weiter betrieben werden. Zu nennen wären hierbei etwa die Initiation der Gemeinschaftsgärten, Picknick auf dem Kirchplatz, das Upcycling-Projekt, der Parking-Day, das Fahrrad-Kino oder der Tag der offenen Gesellschaft.
„Im Idealfall soll das Fachgeschäft als Fenster für unsere Projekte in den Stadtteil dienen,“ so Björn Ahaus. „Für unsere Ziele wollen wir auch weiterhin Fördermittel beantragen und im besten Fall soll sogar eine Person eingestellt werden, die das Fachgeschäft führt. Im Quartier gibt es viele Möglichkeiten und die wollen wir nutzen.“

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