Ein wunderschönes Land in einer tiefen Rezession
Venezuela

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Der Name Venezuela kommt von „Veneziola", was soviel heißt wie „Klein-Venedig". 1499 entdeckte der Italiener Vespucci das heutige Venezuela. Die Pfahlbauten von den Ureinwohnern erinnerten ihn an seine Heimat.
Das Orinoco Delta ist ein verzweigtes Labyrinth von Wasserstrassen, wo die Waroa Indianer zu Hause sind. 

Waroa Familie
Pfahlbauten

Caracas ist die Hauptstadt und liegt im Norden im Caracas Tal, angrenzend der Avila Gebirgszug. Hier leben auch die Reichen am Fuße des El Avila. Sie sind geschützter, haben saubere Wasserquellen, es gibt weniger Kriminalität. Ähnliches habe ich auch in Santiago de Chile beobachtet, da zieht es auch die Vermögenden eher nach La Dehesa oberhalb von Santiago in die Andenregion.

Gehobenere Wohngegend Caracas

Die ärmere Wohngegend nennt man Ranchos. Sie schmiegen sich meist an die Autobahn oder so wie der Torre David im Zentrum von Caracas. Kein fliessend Wasser oder Strom und kaum sanitäre Einrichtungen motivierten die Bewohner mit provisorischen Mitteln und Eigeninitiativen das Gebäude zu sanieren.

Torre David
Ranchos

Simón Bolívar 1783 in Caracas geboren, eroberte die venezolanische Hauptstadt 1813. Er war der Gründer Boliviens= Bolívar;-)) und auch die Währung Venezuelas, der Bolívar ist nach ihm benannt.
El Libertador strebte die Bildung eines vereinten Lateinamerikas an, ähnlich wie die Europäische Gemeinschaft.

El Libertador geboren in Caracas.
Simón Bolívar

Merida liegt südwestlich von Caracas im Andenhochland, gegenüber vom höchsten Gipfel Venezuelas, den Pico Bolívar mit seinen fast 5000m.

Der Blick zum Pico Bolívar.
Pico Bolívar
Kathedrale von Merida aus dem 19. Jahrhundert kolonial geprägt
  • Kathedrale von Merida aus dem 19. Jahrhundert kolonial geprägt
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Der 80 jährige Juan Felix Sanchez baute die Kapelle El Tisure. Er benutzte vor allem natürliche Materialien. Seine Bauten brachten ihm den Spitznamen „Architekt der Anden" ein.

Kapelle von Juan Felix Sanchez

Espletia oder auch Frailejones sind endemische Pflanzen die nur in einer Höhe von ca. 3000m wachsen. Sie tragen wesentlich zum Schutz vor Bodenerosion bei.

ca. 3000m Höhe in den Anden
endemische Espeletia
Espeletia oder auch Frailejones

Die Bauweise der Andendörfer in der Nähe von Barinas sind geprägt von kolonialer Architektur aus dem 16.-18. Jahrhundert.

Bergdorf Santo Domingo

Die Laguna Mucubají zählt zu den größten Bergseen Venezuelas. 

Laguna Mucubají

Hier findet man Tiere wie Kuhantilopen, Papageien, Hornissen, Leguane.

Hornissennest
Kuhantilope
Leguan
Grünreiher
Kannenpflanze, Nephenthes ist eine fleischfressende Pflanze
  • Kannenpflanze, Nephenthes ist eine fleischfressende Pflanze
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Leguane lassen sich auch gern mal herunter fallen
  • Leguane lassen sich auch gern mal herunter fallen
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Wasserschweine-Capybara zählen zu den Meerschweinen und sind derzeit die größten Nagetiere. Sie können sehr gut schwimmen und tauchen und nutzen diese Fähigkeit als Fluchtmöglichkeit. Wohl fühlen sie sich eher in seichten, sumpfigen Wiesen.

Sie sehen aus wie Lindt Osterhasenschokolade nur mit kleinen Ohren.
  • Sie sehen aus wie Lindt Osterhasenschokolade nur mit kleinen Ohren.
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Wasserschweine sind Herdentiere, immer schön der Reihe nach.
  • Wasserschweine sind Herdentiere, immer schön der Reihe nach.
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nasses Wasserschwein

Die Anaconda kann bis zu 8m lang und 250kg schwer werden. Sie ist die größte Würgeschlange und fühlt sich an Regenwaldflüssen und Lagunen sehr wohl.

Anaconda

Auch die Piranhas könnten einen das Leben in diesen Gewässern schwer machen, also Badebekleidung zu Hause lassen. Sie sind so gefräßig das man gar kein Problem für das Abendessen hat;-))

Köder
Zack angebissen
Eindeutig ein Piranha
...und selber auf dem Teller

Der Scharlachsichler ist leuchtend rot und kommt aus der Familie der Ibisse. Er lebt sehr gesellig und brütet auf den Mangroven Inseln.

Scharlachsichler

Venezuela besitzt die weltweit größten Erdölreserven. Die Produktion ist stark gesunken, die Ölindustrie ist marode, mangelnde Investitionen und Infrastruktur erschweren den Export. Mittlerweile ist der Fachkräftemangel nicht mehr aufzufangen. Seit Hugo Chávez ist das Land immer mehr in einen sozialistischen Alptraum geschlittert. Zunehmend greift der Staat in die Wirtschaft.
Unsere Reise fand 2012 genau in der Wahlperiode als Hugo Chávez, durch gezielte Wahlpropaganda bspw. Verschenken von Waschmaschinen an die arme Bevölkerung, für vier Jahre wiedergewählt wurde. Seit der Machtübernahme vom Gleichgesinnten Nicolás Maduro hat sich der Autoritarismus gefestigt.
Viele Venezolaner sind seitdem geflüchtet, vor allem nach Spanien auf Grund enger Familienverhältnisse und die Einwanderung ist nach Spanien vergleichsweise einfach.

Venezuela besitzt die weltweit größten Erdölreserven.
  • Venezuela besitzt die weltweit größten Erdölreserven.
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Wenn Polizisten zur Wahl gehen....managen ihre Frauen den Verkehr.
  • Wenn Polizisten zur Wahl gehen....managen ihre Frauen den Verkehr.
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...dann kommt sowas heraus

Im Canaima Nationalpark gibt es Wasserfälle die über Jasperfelsen fließen oder mit ihrer natürlichen Schönheit wie der Salto Aponwao punkten. Bei dem Salto Sapo kann man hinter dem Wasservorhang her gehen. Die Natur ist in diesem Nationalpark so spektakulär das man die Kulisse nutzte um den Film "Jurassicpark" zu drehen. 

Salto Aponwao
Salto Sapo

Salto Ángel wurde von Jimmie Angel auf der Suche nach Gold und Diamanten entdeckt. Er hat eine Fallhöhe von 807m und gehört damit zu einen der höchsten Wasserfälle.

Mit der Cessna mussten wir erst einige Tafelberge umfliegen um zum Salto Ángel zu kommen.
  • Mit der Cessna mussten wir erst einige Tafelberge umfliegen um zum Salto Ángel zu kommen.
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Bizarre Bergformationen.
Salto Ángel, 807m hoch

Einige Landschaftsbilder die mich fasziniert haben und die Schönheit Venezuelas wiederspiegeln.

El Vigía Region am Fluß Chama
Das Andenhochland
Jurassicpark

Leider rät das Auswärtige Amt davon ab in Venezuela Urlaub zu machen. Die sozialen und politischen Spannungen sind mit einer hohen Kriminalität verbunden. 
Dies ist ein kleines Dankeschön an Juan Carlos unseren Reiseleiter.

Community:

Katrin Fischbach aus Essen

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