Gudrun Schade erweckt die Legende nicht nur musikalisch zum Leben
Marlene und die Dietrich

90 Jahre in 90 Minuten: Gudrun Schade erzählt über und als Marlene Dietrich. Foto: Meike Willner
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Wenn das Musiktheater im Revier (MiR) am Sonntag, 13. September, 18 Uhr das kleine Haus für "Marlene und die Dietrich" öffnet, dann zeigt es einen musikalischen Solo-Abend, der seinen Ursprung im Gelsenkirchener Opernhaus hat.

 Denn das Buch für das Stück mit dem Untertitel "90 Jahre in 90 Minuten" hat MiR-Regisseur Carsten Kirchmeier geschrieben und das Stück zusammen mit Gudrun Schade in Gelsenkirchen einstudiert, bevor es im Februar in Waltrop zur Uraufführung kam.
Für die Musicaldarstellerin ist der Solo-Abend ein Herzensprojekt und sie ist überglücklich, dass es nach der gelungenen Premiere, die auch MiR-Generalintendant Michael Schulz gesehen hat, weitere Aufführungen in Gelsenkirchen gibt. "Marlene Dietrich war eine schillernde Erscheinung, eine für ihre Zeit überaus selbstbewusste Frau und schon zu Lebzeiten eine Legende, deren Geschichte einfach erzählt werden muss."

Geschichte einer Legende

Dabei lässt sie sowohl Marlene als auch "die Dietrich" zu Wort kommen, erzählt über sie und als sie. Der Rollenwechsel gelingt Gudrun Schade dabei mühelos, der Zuschauer weiß immer, mit wem er es gerade zu tun hat. Und er taucht in die Welt der Dietrich ein, die in den goldenen 1920er Jahren in Berlin ihre ersten Erfolge feierte, in den 30ern in Hollywood den Durchbruch schaffte, in den 40ern in den USA den Status einer Kriegsheldin genoss, während sie in ihrer deutschen Heimat als Verräterin gebrandmarkt wurde. In den 50er Jahren stand sie vor allem als Sängerin auf der Bühne und mit den Liedern, die auch zur Legenden-Bildung beigetragen haben - genauso wie die zahlreichen Liebschaften -, erweckt Gudrun Schade die verschiedenen Zeiten des vergangenen Jahrhunderts perfekt zum Leben.
Als sich Marlene Dietrich 1978 zurückzog, verließ sie ihre Pariser Wohnung, in der sie 1992 starb nur noch sehr selten. Trotzdem nahm sie noch Teil an der Welt: Per Telefon. Und so hatte sie großen Anteil an der Pflege ihres Legendenstatus'.

Am 13. September im Kleinen Haus

"Marlene und die Dietrich" ist ein unterhaltsamer Abend, der zu einer Reise durch die Vergangenheit einlädt und manchmal vergessen lässt, dass da nur eine Frau auf der Bühne steht, die von einem Mann am Klavier begleitet wird...
Nach der Vorstellung am 13. September, kann man das Stück im MiR noch am Sonntag, 20. September, 18 Uhr, am Freitag, 26. Februar, 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 14. März, 18 Uhr erleben. Karten-Telefon 4097200 (Montag bis Freitag 10 bis 14 Uhr).

90 Jahre in 90 Minuten: Gudrun Schade erzählt über und als Marlene Dietrich. Foto: Meike Willner
Gudrun Schade als Marlene Dietrich: Ein musikalischer Abend mit hohem Unterhaltungswert. Foto: Meike Willner
Autor:

Silke Heidenblut aus Gelsenkirchen

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