Schalke zeigt (leider) sein bekanntes Gesicht

Eine Szene aus dem Hinspiel zwischen Schalke und Frankfurt mit Symbolcharakter. Im Moment liegt der S04 erneut am Boden und wenn es so weiter geht, ist man auf Hilfe anderer angeweisen.
  • Eine Szene aus dem Hinspiel zwischen Schalke und Frankfurt mit Symbolcharakter. Im Moment liegt der S04 erneut am Boden und wenn es so weiter geht, ist man auf Hilfe anderer angeweisen.
  • Foto: Gerd Kaemper
  • hochgeladen von Raphael Wiesweg

Zum wiederholten Male verpasste es der S04 am vergangenen Wochenende ein wichtiges Spiel für sich zu entscheiden. Beim Aufsteiger Eintracht Frankfurt verlor die Keller-Elf mit 0:1 (0:1) und muss somit weiter um Platz Vier hart kämpfen.

Dass Bastos in der 24. Spielminute mit einem Handelfmeter an Frankfurts Schlussmann Oka Nikolov scheiterte, passte zu gut ins Bild. In das Bild, dass Bastos nach seinem starken Start auf Schalke in den letzten Wochen (leider) stark abbaute und in das Bild, dass auf Schalke (leider) ein Fluch auf den wichtigen Spielen zu liegen scheint. Denn kurz vor der Halbzeit kassierten die Königsblauen das Tor des Tages durch Russ. Dass die Flanke aus einem Freistoß resultierte, der eigentlich keiner war, ist (leider) nicht mehr zu ändern.
Dennoch war Schalkes Manager Horst Heldt nach dem Spiel richtig angesäuert und setzte zur dritten Wutrede innerhalb von nur 17 Tagen an. „Entweder man will was oder man will nix. Anscheinend wollen wir nix! Ich stelle mich jetzt darauf ein, dass wir nächste Saison jede Woche auf Freundschaftsspiel-Tour gehen.“ Ein Wink von Heldt mit dem Zaunpfahl. Verliert man kommenden Sonntag daheim gegen Hamburg, besteht die Gefahr, komplett aus den internationalen Rängen heraus zu rutschen.

Einer, der sich mit der mit Kritik nicht so einfach abfinden wollte, war Julian Draxler. „Man kann uns nicht den Vorwurf machen, dass wir nicht wollten. Wir erarbeiten uns viele Chancen und wurden durch den Schiedsrichter benachteiligt. Ich würde das Spiel nicht so schlecht sehen.“

Das Gute an Schalkes aktueller Lage: Die Mannschaft kann Platz Vier nach wie vor aus eigener Kraft erreichen, da man vier Spieltage vor Schuss eben diesen Platz belegt. Die Herausforderung: Die Mannschaft spielt nur noch gegen die direkten Konkurrenten, die ebenfalls alle nächste Saison international spielen wollen: Hamburg (H), Mönchengladbach (A), Stuttgart (H) und Freiburg (A). Es ist also richtig, dass Horst Heldt immer wieder mahnt und kritisiert. Leider.

Autor:

Raphael Wiesweg aus Gelsenkirchen

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