Stadt hat Verständnis für Elternsorgen
Vier Corona-Fälle an Gladbecker Schulen

Kinder sind keineswegs immun gegen Corona-Viren. Vier infizierte Jungen und Mädchen aus drei Gladbecker Schulen sind der Beweis.
  • Kinder sind keineswegs immun gegen Corona-Viren. Vier infizierte Jungen und Mädchen aus drei Gladbecker Schulen sind der Beweis.
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  • hochgeladen von Uwe Rath

Die Verunsicherung bei besorgten Eltern ist da: Corona-Infektionen an Gladbecker Schulen sorgen für Unruhe.

Aus dem Rathaus wird bestätigt, dass an drei Gladbecker Schulen vier Kinder infiziert sind. Seitens der Stadtverwaltung wird versichert, dass betroffenen Kinder, die Kinder ihrer Lerngruppen sowie Lehrer als auch das Betreuungspersonal der OGS, wenn sie mit den Erkrankten Kontakt hatten, unter Quarantäne stünden.

„Wir verstehen natürlich, dass sich Eltern in dieser Situation Sorgen machen. Hinzu kommt, dass durch die Quarantäne der langersehnte Urlaub in Gefahr geraten kann“, betont Bürgermeister Ulrich Roland. „Wir wissen, dass sich viele Eltern gerade jetzt fragen, ob es wirklich nötig war, die Schulen zwei Wochen vor den großen Ferien noch einmal so weitgehend zu öffnen“, so der Bürgermeister. „Ich persönlich bin da eher skeptisch.“

„Viele Eltern und fast alle Elternverbände haben in den letzten Wochen und Monaten nachdrücklich gefordert, dass die Schulen und Kitas wieder geöffnet werden“, erinnert gleichzeitig Schuldezernent Rainer Weichelt. „Auf der anderen Seite gab es aber auch viele Eltern, die Sorge hatten, ob die Schulöffnung nicht zu einem weiteren Corona-Ausbruch führen könnte. In dieser Situation hat sich Schulministerin Yvonne Gebauer dazu entschieden, die Schulen zu öffnen, eine ganz schwierige Entscheidung, die es natürlich nicht allen recht machen kann,“ zeigt Weichelt aber auch Verständnis für die Schulministerin.

„Die Infektionszahlen sind im gesamten Kreisgebiet weiterhin vergleichsweise sehr niedrig. Unter den wenigen Fällen befinden sich auch Kinder und Jugendliche, die Schulen und Kindergärten besuchen. Bislang verzeichnen wir hier nur vereinzelte Infektionen, aber keine Ausbruchsgeschehen“, berichtet Dr. Richard Schröder, Fachbereichsleiter Gesundheit, Bildung und Erziehung beim Kreis Recklinghausen.

Bei einem positiven Testergebnis nimmt das Kreisgesundheitsamt umgehend Kontakt mit der Bildungseinrichtung und dem Kind beziehungsweise seinen Eltern auf, um mögliche Kontaktpersonen zu ermitteln und gegebenenfalls mit Hilfe des örtlichen Ordnungsamtes unter Quarantäne zu stellen. In enger Abstimmung zwischen Kreisgesundheitsamt, Schulleitung und der staatlichen Schulaufsicht in Recklinghausen oder Münster wird dann beraten, ob eventuell weitere Maßnahmen getroffen werden müssen.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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