Polizei-Akionstag im Bereich Brauck
Zahl der Wohnungseinbrüche ist in Gladbeck rückläufig

Die Zahl der angezeigten Einbruchsdelikte ist in Gladbeck in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Dennoch führte die Polizei jetzt schwerpunktmäßig im Bereich Brauck einen Aktionstag gegen Wohnungseinbrüche durch.
  • Die Zahl der angezeigten Einbruchsdelikte ist in Gladbeck in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Dennoch führte die Polizei jetzt schwerpunktmäßig im Bereich Brauck einen Aktionstag gegen Wohnungseinbrüche durch.
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Einen Aktionstag gegen Wohnungseinbruch führte die Polizei Recklinghausen jetzt in Brauck durch.

In den letzten Wochen war es im Gladbecker Süden zu vermehrten Einbrüchen gekommen. Zudem wurden bereits in den zurückliegenden Jahren, gerade in der "dunklen Jahreszeit", ansteigende Wohnungseinbrüche festgestellt. Dabei nutzen Täter neben der Dunkelheit oft auch andere Tatgelegenheiten, wie Abwesenheit der Wohnungs- und Hausbewohner, um ihre Taten zu begehen.

Die Entwicklung der Fallzahlen im Bereich Wohnungseinbruch ist in den zurückliegenden Jahren allerdings rückläufig. So sanken die Fallzahlen im Bereich der Stadt Gladbeck von 265 Taten im Jahr 2016 auf 122 Taten im Jahr 2018. Zudem blieb dabei im gesamten Zuständigkeitsbereich fast jede zweite Tat im Versuchsstadium stecken. Den hohen Anteil der Versuchstaten führt die Polizei auch auf die vermehrten Einbruchsschutzmaßnahmen der Haus- und Wohnungsbesitzer zurück.

Aus diesem Grunde war die Polizei in den Vormittagsstunden mit einem Informationsstand parallel zum Markttag auf dem Marktplatz Rosenhügel an der Münsterländer Straße vor Ort, um Marktbesucher und Interessierte über die Möglichkeiten des Einbruchschutzes zu informieren und auf individuelle Beratungen hinzuweisen.

Gleichzeitig waren die Beamten des Bezirks- und Schwerpunktdienstes in den Wohnbereichen in Brauck unterwegs, um verstärkt Gespräche mit Anwohnern zu führen. In den Gesprächen wiesen sie neben dem Einbruchschutz auch auf die Wichtigkeit von Meldungen verdächtiger Beobachtungen zu Personen und Fahrzeugen und die unmittelbare Information der Polizei über 110 hin. Hierzu verteilten sie Flyer und wiesen auf Tatgelegenheiten, wie auf Kipp stehende Fenster hin.

Zusätzlich kontrollierten die Beamten verstärkt Personen und Fahrzeuge. Sie überprüften dabei 43 Fahrzeuge. Fünf Fahrzeugführer erhielten ein Verwarngeld.

Gladbecker, die individuelle Beratungen zum Thema Einbruchschutz wünschen, können unter der Rufnummer 02361/55-3344 Beratungstermine vereinbaren.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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